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Weniger Demonstranten gegen Corona-Impfpflicht als erwartet

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - An den angekündigten Demonstrationen gegen eine Corona-Impfpflicht im Berliner Regierungsviertel haben am Mittwoch zunächst deutlich weniger Menschen teilgenommen als erwartet. Insgesamt mehr als tausend Demonstranten versammelten sich am Nachmittag an verschiedenen Stellen außerhalb der Absperrungen der Polizei rund um das Reichstagsgebäude.

Die Polizei sprach gegen 14.00 Uhr von rund 600 Menschen im Bereich des Lustgartens nahe dem Berliner Dom und 300 weiteren Demonstranten auf der Straße Unter den Linden. Dort löste die Polizei eine größere Versammlung wegen Missachtung der Corona-Regeln auf. Einige weitere kleinere Gruppen würden durch die Straßen am Regierungsviertel ziehen, hieß es. "Es ist viel Bewegung drin", sagte eine Polizeisprecherin. Bis zu zehntausend Demonstranten waren nach den vielen Aufrufen im Internet erwartet worden. Angemeldet waren die Kundgebungen fast alle nicht.

Auf Transparenten der Demonstranten stand etwa: "Das Grundgesetz ist die rote Linie". An mehreren Stellen gab es laut Polizei Rangeleien, weil Demonstranten gegen die Absperrungen drückten oder sich weigerten, den Anweisungen zu folgen. Die Polizei sprach zunächst von vier vorläufigen Festnahmen. 1600 Polizisten waren im Einsatz. Der Bereich um das Reichstagsgebäude war weiträumig abgesperrt. Auch zum Brandenburger Tor gab es keinen Zugang.

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