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Warum man sein Kind in Island nicht Ludwig nennen darf

Antonia Wallner
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Bei der Namenswahl für den lang ersehnten Nachwuchs überlassen Eltern selten etwas dem Zufall. Doch Vorsicht: Jedes Land hat hier eigene Regeln, welche Namen erlaubt sind und welche nicht. In Island etwa ist der Prozess besonders kompliziert.

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Bei der Namenswahl warten auf die Eltern viele Fallstricke. (Symbolbild: Getty Images)

Halldór, Einar, Sigrún oder Ingibjörg: In Island unterliegen Vornamen einem rigorosen Regelwerk, das in der Komplexität seinesgleichen sucht. Hier können Eltern nicht eben mal einen exotischen Vornamen für ihr Kind bestimmen, sondern müssen sich an gewisse Vorschriften halten. Über die Namenswahl wacht in Island nämlich eine eigene Behörde, das Nationale Namenskomitee.

Dieses Komitee hat die Aufgabe, durch lange existierende Sprachregeln die isländische Tradition zu erhalten. Wollen Eltern auf der sicheren Seite sein, halten sie sich an die Namensliste mit rund 3000 Kandidaten, die das Komitee herausgibt. Ist der Vorname allerdings nicht auf der Liste, muss er genehmigt werden. Schwierig wird es, wenn der Vorname nicht mit der isländischen Sprache vereinbar ist. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Name sich grammatikalisch nicht anpassen lässt. Oder wenn er Buchstaben enthält, die nicht im isländischen Alphabet vorkommen, wie C, Q und W.

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Besonders für Auswanderer und Paare mit verschiedenen Nationalitäten ist das oft tricky. Wer in Island wohnt und sein Kind etwa Ludwig, Clara, Wilhelm oder Quirin nennen will, hat also ganz schlechte Karten.

Diese Namen sind in Deutschland verboten

Zwar gibt es auch bei uns in Deutschland einige Regeln bei der Namensvergabe, aber so streng wie in Island geht es dann doch nicht zu. Problematisch wird es beispielsweise dann, wenn der Name nicht eindeutig einem Geschlecht zugeordnet werden kann. Auch das Mobbing-Potential wird berücksichtigt. Schreit ein Vorname geradezu nach Bloßstellung oder sozialer Benachteiligung, ist er nicht zulässig. Verboten wurden etwa die Namen Rosenherz, Satan, Waldmeister, Pain, Sonne und Atomfried.

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