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VW und Salzgitter: Einschränkungen, aber keine Ausfälle durch Schnee

·Lesedauer: 1 Min.

WOLFSBURG/SALZGITTER (dpa-AFX) - Volkswagen <DE0007664039> und der Stahlhersteller Salzgitter haben den heftigen Wintereinbruch in Nord- und Mitteldeutschland einigermaßen gut weggesteckt. Im sächsischen Zwickau, wo VW <DE0007664039> die Modelle der neuen ID-Elektroauto-Reihe herstellt, sei die Produktion am Montagmorgen wegen verspäteter Zulieferungen "leicht gedrosselt" angelaufen, teilte das Unternehmen auf Anfrage mit. Bis zum Mittag habe sich die Lage aber bereits entspannt.

Auch an anderen Standorten hatte sich VW auf absehbare Behinderungen durch die angekündigten starken Schneefälle vorbereitet. So war der Zugverkehr in mehreren Landesteilen betroffen. Zu Ausfällen etwa wegen fehlender Teile sei es jedoch nicht gekommen, hieß es: "Die Produktion an den deutschen Standorten ist insgesamt ohne größere Einschränkungen in die Woche gestartet." Am Stammsitz Wolfsburg habe die Frühschicht normal begonnen. "Für die weiteren Schneefälle der kommenden Tage haben sich die Werke teilweise zusätzlich gerüstet, so dass weiterhin nicht mit größeren Behinderungen zu rechnen ist."

Der Stahlkonzern Salzgitter fuhr sein Fertigungsvolumen infolge der extremen Wetterlage leicht zurück. Ausfälle gab es aber auch hier nicht. "Wir haben momentan leichte Einschränkungen beim Zulauf von Rohstoffen und Abtransport von Fertigprodukten und haben daher die Produktion etwas zurückgenommen", berichtete ein Sprecher. Im südlichen Niedersachsen, aber auch in Hessen, Thüringen und Sachsen hatte es auf den Straßen zahlreiche Glätteunfälle und Staus gegeben. Etliche Lastwagen waren auf den Autobahnen steckengeblieben.