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Vorwürfe gegen Qiagen wegen Steuervermeidung

·Lesedauer: 1 Min.

HILDEN (dpa-AFX) - Eine Nichtregierungsorganisation wirft dem Biotechnologieunternehmen Qiagen <NL0012169213> vor, umfangreich Steuerzahlungen vermieden zu haben, indem Tochterfirmen in Niedrigsteuerländern wie Luxemburg untereinander Geschäfte gemacht haben. Ergebnisse entsprechender Recherchen werden in einem Bericht der niederländischen Stiftung zur Untersuchung multinationaler Unternehmen (Somo) dokumentiert. Die Stiftung forderte die Firma auf, die langjährigen Steuerkonstruktionen zu beenden, zumal Qiagen hohe staatliche Fördergelder bekommen habe. Die Firma teilte mit, man halte sich strikt an Recht und Gesetz. Wie viele andere Unternehmen versuche auch Qiagen, "seine globale Steuerposition zu optimieren".

Qiagen hat seinen Verwaltungssitz in den Niederlanden, sein größter Standort ist aber in Hilden bei Düsseldorf. Dort arbeitet knapp ein Drittel der weltweit 5000 Beschäftigten. Mit der Entwicklung von Corona-Tests sorgte Qiagen für Aufsehen. Unlängst bekam das Unternehmen 18,3 Millionen Euro an Fördergeld vom Land NRW für den Ausbau von Produktionskapazitäten für Corona-Labordiagnostik.

Die Grünen kritisierten Qiagen scharf. Die Fertigung gesellschaftlich relevanter Produkte rechtfertige keine "aggressive Steuervermeidung", sagte der NRW-Landeschef der Grünen, Felix Banaszak. Zuvor hatten die "Süddeutsche Zeitung" und der "WDR" berichtet.