Deutsche Märkte schließen in 1 Stunde 43 Minute
  • DAX

    14.411,76
    -35,85 (-0,25%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.951,68
    -4,85 (-0,12%)
     
  • Dow Jones 30

    33.856,56
    -90,54 (-0,27%)
     
  • Gold

    1.788,60
    +7,30 (+0,41%)
     
  • EUR/USD

    1,0509
    +0,0011 (+0,11%)
     
  • BTC-EUR

    16.176,78
    -333,99 (-2,02%)
     
  • CMC Crypto 200

    400,86
    -0,95 (-0,24%)
     
  • Öl (Brent)

    76,56
    -0,37 (-0,48%)
     
  • MDAX

    25.765,57
    -137,88 (-0,53%)
     
  • TecDAX

    3.065,76
    -45,49 (-1,46%)
     
  • SDAX

    12.417,83
    -112,65 (-0,90%)
     
  • Nikkei 225

    27.885,87
    +65,47 (+0,24%)
     
  • FTSE 100

    7.550,27
    -17,27 (-0,23%)
     
  • CAC 40

    6.689,97
    -6,99 (-0,10%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.154,63
    -85,31 (-0,76%)
     

Vestas: Große Mehrheit folgt Streikaufruf der IG Metall nicht

HAMBURG (dpa-AFX) -Die deutsche Tochter des dänischen Windanlagenbauers Vestas DK0061539921 hält den Streikaufruf der IG Metall bislang für wenig erfolgreich. "Wir haben gesehen, dass die überwiegende Mehrheit, circa 85 Prozent, unserer Vestas Deutschland Mitarbeitenden dem Streikaufruf der IG Metall nicht gefolgt ist", teilte ein Sprecher der Vestas Deutschland GmbH auf Anfrage mit. Der Verhandlungsführer der IG Metall, Martin Bitter, entgegnete: "Wir kommen da auf andere Zahlen." Eine Mehrheit der Servicetechniker sei dem Streikaufruf gefolgt.

Im Ringen um den Einstieg in Tarifverhandlungen hatte die IG Metall die Beschäftigten bei der deutschen Tochter des Windanlagenbauers Vestas seit Montag zu einem fünftägigen Streik aufgerufen, um die Geschäftsführung zu Tarifverhandlungen zu zwingen. Zuvor hatten sich nach Gewerkschaftsangaben 88 Prozent der IG-Metall-Mitglieder für einen unbefristeten Arbeitskampf ausgesprochen. Verhandelt wird für rund 1700 Beschäftigte, von denen etwa 700 Monteure sind, die im ganzen Bundesgebiet mit Service und Wartung von Windkraftanlagen beschäftigt sind.

Für die Gewerkschaft ist der Streit eine Art Pilot-Konflikt in der Windkraftindustrie. Die IG Metall beklagt seit langem, dass zwar viele Zulieferer der Windindustrie, wie zum Beispiel Maschinenbauer, traditionell dem Flächentarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie unterliegen. Bei Herstellern und im Servicebereich habe sich die Windbranche aber bisher weitgehend verbindlichen tariflichen Regeln verweigert.