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USA hoffen auf Kehrtwende im Atomstreit mit dem Iran

·Lesedauer: 1 Min.

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach der Absage des Irans an ein Treffen im Atomstreit hoffen die USA auf eine Kehrtwende der Regierung in Teheran. "Wir denken, es ist eine Gelegenheit, die sie wirklich verpasst haben, und wir hoffen, dass sie das noch einmal überdenken werden", sagte die neue amerikanische UN-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield am Montag bei ihrer ersten Pressekonferenz in New York. Die Vereinigten Staaten sitzen im März dem UN-Sicherheitsrat vor.

Sie habe sich in den vergangen Tagen mit ihren Kollegen im mächtigsten UN-Gremium auch über die Rettung des 2015 mit dem Iran ausgehandelten Abkommens ausgetauscht, so Thomas-Greenfield weiter. Mit dem iranischen Botschafter bei den Vereinten Nationen in New York habe sie aber noch nicht gesprochen und bislang auch keine entsprechenden Anweisungen bekommen. Die USA würden an einem von der EU einberufenen Treffen weiterhin teilnehmen, bekräftigte die Botschafterin. "Wir hoffen, dass der Iran dasselbe tun wird."

Teheran hatte am Wochenende ein Treffen mit den Vertragspartnern des historischen Wiener Atomabkommens abgelehnt und darauf verwiesen, dass die USA erst die harten Sanktionen der ehemaligen Trump-Regierung aufheben müssten. Die neue US-Regierung von Präsident Joe Biden hatte signalisiert, zu dem Vertrag zurückkehren zu wollen, nachdem sein Vorgänger Donald Trump diesen verlassen hatte und eine Politik des maximalen Drucks auf das Land gefahren war.

Die Führung in Teheran hat vergangene Woche den Zugang der Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde zu den Atomanlagen im Land eingeschränkt. Auch sonst hält sich der der Iran nicht mehr an seine Verpflichtungen im Atomdeal, wie etwa beim Anreicherungsgrad von Uran. Beide Punkte waren Kernelemente des Wiener Abkommens, mit dem der Iran am Bau einer Atombombe gehindert werden sollte.