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USA: Frühindikatoren fallen im April weniger als erwartet

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist der Sammelindex der wirtschaftlichen Frühindikatoren im April weniger als erwartet gesunken. Der Index sei im Vergleich zum Vormonat um 4,4 Prozent gefallen, teilte das private Forschungsinstitut Conference Board am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten einen Rückgang um 5,4 Prozent prognostiziert. Im Vormonat war der Indikator um revidierte 7,4 Prozent gesunken. In der Erstschätzung war noch ein Rückgang von 6,7 Prozent ermittelt worden.

Die in der Corona-Krise seit März in Kraft getretenen wirtschaftlichen Beschränkungen lasten auf der Konjunktur. Der Indikator wurde vor allem durch die gesunkene wöchentliche Arbeitszeit nach unten gedrückt. Positiv wirkten sich die gestiegenen Aktienkurse aus.

Der Sammelindex setzt sich aus zehn Indikatoren zusammen. Dazu zählen unter anderem die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die Neuaufträge in der Industrie, das Verbrauchervertrauen und die Baugenehmigungen. Die Indikatoren geben einen Eindruck über den Zustand der US-Wirtschaft.