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US-WAHL: Trump und Biden uneins in Strategie gegen Corona

·Lesedauer: 1 Min.

CLEVELAND (dpa-AFX) - Fünf Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl liegen die beiden Kandidaten in der Einschätzung der Corona-Krise weiter auseinander denn je. "Er will einen Shutdown dieses Landes, und ich will es offen halten", sagte Präsident Donald Trump am Dienstagabend (Ortszeit) beim ersten von drei direkten Aufeinandertreffen vor Fernsehkameras. Herausforderer Joe Biden konterte, Trump habe sich "völlig unverantwortlich" verhalten und so Tausende von Menschenleben gefährdet.

Grenzschließungen, Ventilatoren, Impfbereitschaft, Abstand halten, Masken - die Fernsehdebatte sprang von einem zum anderen Streitthema der Corona-Krise. Vor allem Trump unterbrach seinen Gegenspieler mehrfach. Biden reagierte häufiger mit einem ironischen Lächeln auf Äußerungen des Amtsinhabers.

"Ich trage Masken nicht wie er", sagte Trump über Biden. "Er tritt mit der größten Maske auf, die ich je gesehen habe." Biden antwortete, die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes mache einen großen Unterschied. Wenn die Regierung früher darauf bestanden hätte, "hätten wir wahrscheinlich Tausende von Menschenleben gerettet".

Trump verwies darauf, dass der renommierte Immunologe Anthony Fauci erst gesagt habe, dass Masken nicht sinnvoll seien. "Dann änderte er seine Meinung." Trump hob hervor, dass ältere Menschen mit Herzproblemen bei einer Covid-Erkrankung sehr gefährdet seien. "Junge Menschen sind es nicht."

Die Corona-Pandemie hat in den USA bislang mehr als 200 000 Menschen das Leben gekostet. Trump ist im Wahlkampf unter Druck geraten, weil er in Interviews des Investigativreporters Bob Woodward einräumte, die Gefahr durch das Virus heruntergespielt zu haben. Der Präsident führte zu seiner Verteidigung an, keine Panik in der Bevölkerung auslösen zu wollen.