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United Internet rückt Börsengang der Webhosting-Tochter Ionos näher

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Die United Internet AG hat informierten Kreisen zufolge eine Reihe von Banken für den geplanten Börsengang ihrer Webhosting-Sparte Ionos Group ausgewählt.

Der Internetprovider aus Montabaur hat JPMorgan Chase & Co, die Deutsche Bank AG, Berenberg und BNP Paribas SA ausgewählt, um den Börsengang als gemeinsame globale Koordinatoren anzuführen, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten, die nicht namentlich genannt werden wollten. United Internet strebe eine Bewertung von rund 4 Milliarden Euro an, hieß es.

Goldman Sachs Group Inc, Morgan Stanley und Barclays Plc arbeiten an der Transaktion als Joint Bookrunner, während die DZ Bank AG, die Commerzbank AG und die LBBW als Co-Lead Manager ausgewählt wurden, wie zu hören ist. Ionos beabsichtigt den Angaben zufolge, die Aktien in der ersten Hälfte des nächsten Jahres zu verkaufen.

United Internet hatte im September erklärt, dass es im Rahmen der Vorbereitungen für einen Börsengang von Ionos im Jahr 2023 eine internationale Gruppe von Banken beauftragen wolle. Das Buyout-Unternehmen Warburg Pincus ist ein langjähriger Investor des Geschäftsbereichs und hält fast 25% der Anteile.

Auf Xetra notierte die Aktie um 9:19 Uhr MEZ um 1,8% im Plus. Im Zuge des weltweiten Ausverkaufs von Technologiewerten liegen die Titel noch immer 43% unter dem Stand vom Jahreswechsel. Der Börsenwert beträgt knapp 3,9 Milliarden Euro.

Ionos wird sich am 15. November mit Investoren zu einem Kapitalmarkttag treffen. Die Beratungen seien im Gange, und die Einzelheiten des potenziellen Börsengangs könnten sich noch ändern, so die Personen.

Vertreter von Ionos, Barclays, Berenberg, BNP, Commerzbank, Deutsche Bank, Goldman Sachs, JPMorgan, LBBW und Morgan Stanley lehnten am Donnerstag eine Stellungnahme ab, während Sprecher der anderen Banken nicht unmittelbar auf Bitten um Stellungnahme reagierten.

Ionos betreibt laut eigenen Angaben 32 Rechenzentren und hat mehr als 6 Millionen Kunden, wobei der Schwerpunkt auf Hosting- und Cloud-Diensten für kleine und mittlere Unternehmen in Europa liegt. Börsengänge im Technologiesektor sind zuletzt so gut wie verschwunden. Die IPO-Aktivität in Europa hat sich in allen Sektoren abgekühlt, da die Anleger angesichts steigender Zinsen, erhöhter Inflation und volatiler Aktienmärkte risikoscheu werden.

Überschrift des Artikels im Original:United Internet Is Said to Pick Banks for IPO of Web Hosting Arm

(Ergänzt um Warburg Pincus, Kursreaktion)

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