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Union verteidigt Verfahren der Beschlüsse gegen Corona

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Union im Bundestag hat Kritik der Opposition am Zustandekommen der jüngsten Corona-Maßnahmen zurückgewiesen. Hinterher könne immer gut gesagt werden, was anders hätte beschlossen werden müssen, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Michael Grosse-Brömer (CDU), am Donnerstag im Sender Phoenix. Aber die Ministerpräsidenten hätten die Aufgabe, ihre jeweilige Bevölkerung zu schützen. In so einer Lage müsse entschieden werden. Der Bundestag sei am Anti-Corona-Kurs in Deutschland intensiv beteiligt gewesen. 70 Mal habe das Parlament bislang über Corona gesprochen. Das Parlament setze das Recht.

"In Frankreich sterben 500 Menschen am Tag", sagte Grosse-Brömer. Es seien nötige Wellenbrecher, die im Kanzleramt beschlossen worden seien. Der Opposition warf Grosse-Brömer vor: "Inhaltlich haben Sie keine Alternativen, also wird am Verfahren kritisiert." Der CDU-Politiker verteidigte, dass der Amateursport aussetzen muss, der Profisport aber nicht. So habe de Deutsche Fußball Liga ganz andere Hygienekonzepte, als es der Amateursport liefern könne.

Im Kampf gegen eine unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland hatten Bund und Länder am Mittwoch weitreichende Beschränkungen vereinbart - einen Tag vor einer Regierungserklärung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundestag.

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