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Uber meldet erstmals positiven Cashflow

Uber-Chef Dara Khosrowshahi - Copyright: REUTERS/Carlos Barria
Uber-Chef Dara Khosrowshahi - Copyright: REUTERS/Carlos Barria

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Uber scheint sich immer mehr zu einem Standardservice für viele zu entwickeln. So verbuchte der US-amerikanische Fahrdienstvermittler im vergangenen Quartal erstmals einen positiven Cashflow: Dieser betrug 382 Millionen US-Dollar, Analysten hatten 263 Millionen erwartet. Dafür verantwortlich waren die sich entspannenden Covid-Restriktionen weltweit. Viele Angestellte sind inzwischen wieder im Büro und die Nachfrage nach Fahrdienstleistung ist angestiegen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebitda) lag bei 364 Millionen Dollar und damit ebenfalls deutlich über den Schätzungen von 258 Millionen. Gleichzeitig verbuchte die US-Firma aber nach wie vor einen hohen Verlust: Unter dem Strich blieb im zweiten Quartal ein Minus von 2,6 Milliarden Dollar.

Ein positives Zeichen ist, dass Uber keine Probleme zu haben scheint, Fahrer zu finden. Vor allem die gestiegenen Lebenshaltungskosten scheinen viele zu motivieren, über den Dienst ein Zusatzeinkommen zu generieren. Auch der Ausblick auf das laufende Quartal war positiv: So rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten Ebitda zwischen 440 und 470 Millionen Dollar. [Mehr bei Handelsblatt, Wall Street Journal und CNBC]

Auf Gründerszene: Wenn Elon Musk seinen Mitarbeitern untersagt, remote zu arbeiten, löst das hitzige Debatten aus. Arbeitsatmosphäre und Unternehmenskultur sind wichtig für die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Doch für viele Bewerber ist es schwer, an eine objektive Einschätzung der Kultur in den jeweiligen Firmen zu kommen. Dabei hilft das Tool des Berliner HR-Startups Empion. Wie das genau funktioniert, hat Steffen Bosse die Gründerinnen gefragt. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Paypals Aktien sind nachbörslich kräftig geklettert, nachdem der Hedgefonds Elliott seinen Einstieg bei dem Online-Bezahldienst meldete. Mit einer Investition über zwei Milliarden US-Dollar gehört die Firma nun zu den Großaktionären bei Paypal. Auch eine Anhebung der Gewinnerwartung für das Gesamtjahr hat die Aktie der Firma beflügelt. So geht Paypal von einem Gewinn je Aktie zwischen 3,87 und 3,97 Dollar aus. Im vergangenen Quartal fiel der Gewinn je Aktie zwar auf 0,93 Dollar nach 1,15 Dollar im Vorjahreszeitraum, doch Analysten hatten mit noch weniger gerechnet. [Mehr bei Handelsblatt]

Instagram-Chef Adam Mosseri zieht zumindest vorübergehend von San Francisco nach London um. Dahinter steckt der Plan der Muttergesellschaft Meta, Nutzer von Tiktok wegzulocken. London ist Metas größtes Engineering-Zentrum außerhalb der USA mit mehr als 4000 Mitarbeitern, darunter ein engagiertes Instagram-Produktteam sowie Experten, die sich auf die Entwicklung von Diensten für Entwickler konzentrieren. Beispielsweise wurde hier erstmals die Messaging-App Workplace entwickelt. Mosseri soll nun das Entwicklerteam vor Ort unterstützen – in erster Linie geht es darum, dass Nutzer mit ihren Beiträgen künftig mehr Geld verdienen sollen. [Mehr bei Financial Times]

Robinhood plant weitere Entlassungen: Die Mitarbeiterzahl soll um etwa 23 Prozent reduziert werden. Dies gab CEO Vlad Tenev am Dienstag bekannt. Das Fintech-Unternehmen machte „eine Verschlechterung des Makroumfelds“ mit Inflation sowie den breiten Krypto-Marktcrash für die Kündigungen verantwortlich. Bereits im April hatte Robinhood rund neun Prozent seiner Belegschaft entlassen. Gleichzeitig gab der Online-Broker seine Quartalszahlen bekannt: So stiegen die Erlöse von 299 Millionen US-Dollar im ersten Quartal auf 318 Millionen Dollar im zweiten. Diese Summe lag jedoch immer noch deutlich unter den 565 Millionen Dollar, die im Vorjahreszeitraum gemeldet wurden. Der Bericht zeigte zudem einen Rückgang der monatlich aktiven Nutzer und der Vermögenswerte, die Robinhood verwaltet. [Mehr bei CNBC und The Information]

Airbnb hat gute Quartalszahlen präsentiert: Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz um 58 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn betrug 0,56 Dollar je Aktie – dies entspricht einem Nettogewinn von 379 Millionen Dollar. Letzterer lag über den Erwartungen der Analysten. Und noch eine positive Nachricht gab es: Im laufenden Quartal will der Unterkunftsvermittler einen Umsatz zwischen 2,78 und 2,88 Milliarden Dollar erzielen und damit die bisherige Prognose übertreffen. Trotzdem zeigten sich die Investoren enttäuscht – sie hatten mit einer nochmals größeren Nachfrage für die Sommermonate gerechnet. [Mehr bei CNBC und Handelsblatt]

Investition: Shopify macht einen Vorstoß in die digitale Werbung. Der kanadische E-Commerce-Softwarekonzern investiert 100 Millionen US-Dollar in das in Boston ansässige Marketingsoftwareunternehmen Klaviyo. Shopify kündigte zudem an, Klaviyo zur empfohlenen E-Mail-Marketing-Funktion für seinen Premium-Service Shopify Plus zu machen. Erst im Mai hatte Shopify das Logistik-Startup Deliverr für 2,1 Milliarden Dollar übernommen. [Mehr bei Techcrunch und The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Priwatt verkauft Solaranlagen mit Steckdosenanschluss – ideal für den Balkon. Seit dem Ukraine-Krieg hat sich die Nachfrage verzwanzigfacht. [Mehr bei Gründerszene]

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