Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.425,23
    +104,35 (+0,68%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.214,82
    +5,51 (+0,13%)
     
  • Dow Jones 30

    33.972,15
    -184,54 (-0,54%)
     
  • Gold

    1.888,10
    +3,30 (+0,18%)
     
  • EUR/USD

    1,0727
    -0,0003 (-0,03%)
     
  • BTC-EUR

    21.223,20
    -362,23 (-1,68%)
     
  • CMC Crypto 200

    524,01
    -12,88 (-2,40%)
     
  • Öl (Brent)

    77,39
    +0,25 (+0,32%)
     
  • MDAX

    29.240,53
    +61,50 (+0,21%)
     
  • TecDAX

    3.304,70
    +3,82 (+0,12%)
     
  • SDAX

    13.409,02
    +179,26 (+1,35%)
     
  • Nikkei 225

    27.606,46
    -79,01 (-0,29%)
     
  • FTSE 100

    7.887,05
    +22,34 (+0,28%)
     
  • CAC 40

    7.130,74
    -1,61 (-0,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.921,44
    -192,34 (-1,59%)
     

Trotz Zögern bei Panzern: Pentagon-Chef lobt Deutschland als Partner

RAMSTEIN/WASHINGTON (dpa-AFX) -US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat Deutschland trotz des Zögerns mit Blick auf eine Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern an die Ukraine als verlässlichen Partner gelobt. "Ja, sie sind ein zuverlässiger Verbündeter. Das sind sie schon seit sehr, sehr langer Zeit", sagte Austin am Freitag nach einer Ukraine-Konferenz auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein auf entsprechende Nachfragen. Deutschland habe bereits viel beigetragen zur Unterstützung der Ukraine. Auf die Frage, ob Deutschland seiner Führungsrolle in Europa angesichts der Zögerlichkeit bei den Panzern gerecht werde, sagte Austin: "Ja, aber wir können alle mehr tun."

Trotz erheblichen Drucks aus der Ukraine und von verbündeten Staaten hat die Bundesregierung immer noch keine Entscheidung über die Lieferung von Leopard-2-Kampfpanzern an Kiew getroffen. Die Ukraine hatte die Bundesregierung bereits am 3. März 2022 - gut eine Woche nach dem russischen Angriff - erstmals offiziell um die Lieferung von Kampfpanzern gebeten und diese Forderung danach immer wiederholt.

Auch von europäischen Verbündeten war zuletzt der Druck auf Deutschland massiv gewachsen, die Panzer zu liefern. Deutschland nimmt als Produktionsland in der Frage eine Schlüsselrolle ein. Eine Weitergabe an die Ukraine auch durch andere Länder muss von der Bundesregierung genehmigt werden.

Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Lieferung des US-Kampfpanzers vom Typ Abrams zur Bedingung für eine mögliche Entsendung deutscher Kampfpanzer gemacht habe. Austin sagte in Ramstein, sein deutscher Amtskollege Boris Pistorius (SPD) habe klar gemacht, dass es einen solchen Zusammenhang nicht gebe. Austin betonte, für den militärischen Erfolg der Ukraine sei nicht ein einzelnes Waffensystem entscheidend. Die Ukrainer hätten ein Paket mit großen militärischen Fähigkeiten bekommen - darunter seien Schützenpanzer aus den USA und anderen Ländern. Wenn diese Mittel richtig eingesetzt würden, könnten sie zum Erfolg führen.