Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 5 Minuten
  • DAX

    15.171,28
    +160,15 (+1,07%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.103,57
    +49,21 (+1,21%)
     
  • Dow Jones 30

    34.364,50
    +99,13 (+0,29%)
     
  • Gold

    1.838,60
    -3,10 (-0,17%)
     
  • EUR/USD

    1,1293
    -0,0037 (-0,33%)
     
  • BTC-EUR

    32.405,85
    +2.309,69 (+7,67%)
     
  • CMC Crypto 200

    833,85
    +23,25 (+2,87%)
     
  • Öl (Brent)

    84,34
    +1,03 (+1,24%)
     
  • MDAX

    32.505,73
    +265,90 (+0,82%)
     
  • TecDAX

    3.371,80
    +27,69 (+0,83%)
     
  • SDAX

    14.646,87
    +183,01 (+1,27%)
     
  • Nikkei 225

    27.131,34
    -457,03 (-1,66%)
     
  • FTSE 100

    7.373,44
    +76,29 (+1,05%)
     
  • CAC 40

    6.878,71
    +90,92 (+1,34%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.855,13
    +86,21 (+0,63%)
     

Trotz Skepsis: Spahn hält Debatte über Corona-Impfpflicht für wichtig

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der scheidende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht eine allgemeine Corona-Impfpflicht weiterhin skeptisch. Trotzdem hält er die Debatte darüber für wichtig: "Denn die hat ja einen Grund. Wir haben gut zwölf Millionen ungeimpfte Erwachsene in Deutschland, und diese Zahl ist zu groß", sagte Spahn am Dienstagabend im "heute journal" des ZDF. Er wies darauf hin, dass es vor allem Ungeimpfte seien, die auf den Intensivstationen behandelt werden müssten.

Spahn bekräftigte, er sei konsequent für 2G-Regeln, also Zugang zu vielen Bereichen nur für Geimpfte und Genesene - "meinetwegen auch für das ganze Jahr 2022". Eine allgemeine Impfpflicht habe aber nicht nur rechtliche Aspekte, sondern auch gesellschaftliche, ethische, medizinische und ganz praktische, darunter die Frage, wie eine Impfpflicht eigentlich durchgesetzt und kontrolliert werden solle. In Österreich, wo im nächsten Jahr eine allgemeine Impfpflicht eingeführt werden soll, gebe es anders als in Deutschland ein Register aller Geimpften.

Auf die Frage nach fehlendem Impfstoff in den Arztpraxen sagte Spahn, er verstehe, dass es im Alltag Frust und Wut gebe. "Dafür kann ich mich nur entschuldigen." Aber man habe genügend Impfstoff, dass in den nächsten Wochen das Ziel von 30 Millionen Impfungen erreicht werden könne. Er könne seinem Nachfolger Karl Lauterbach (SPD) "ein bestelltes Feld übergeben".

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.