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Trotz Inflation und Energiekrise: Über 40 Prozent der Young Professionals gehen zuversichtlich in den Winter

Eine exklusiv für Business Insider durchgeführte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey zeigt: 42 Prozent der 20 bis 40-Jährigen sind zuversichtlich. - Copyright: joeyful / Getty Images
Eine exklusiv für Business Insider durchgeführte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey zeigt: 42 Prozent der 20 bis 40-Jährigen sind zuversichtlich. - Copyright: joeyful / Getty Images

Das Leben ist teurer geworden. Sehr viel teurer. Strom- und Gaspreise schießen in die Höhe. Hinzu kommt die Inflation, die im Oktober dieses Jahres auf 10,4 Prozent gestiegen ist. Seit mehr als 70 Jahren war die Inflationsrate nicht mehr so hoch.

Eine exklusiv für Business Insider durchgeführte repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey zeigt nun, dass doch sehr viele Young Professionals optimistisch sind. 42 Prozent der 20- bis 40-Jährigen sorgen sich laut Umfrage nicht um ihre berufliche, beziehungsweise finanzielle Zukunft. 25 Prozent davon beantworteten die Frage mit "Eher nein" und 17 Prozent mit "Nein, auf keinen Fall".

Demgegenüber steht die Zahl derjenigen, die sich angesichts des Krisenwinters Sorgen machen. Der Umfrage zufolge waren das mit 47 Prozent knapp die Hälfte aller Befragten. Davon beantworteten 22 Prozent die Frage mit "Eher ja" und 25 Prozent mit "Ja, auf jeden Fall". 11 Prozent der Befragten waren unentschieden. Insgesamt wurden zwischen dem 16. und dem 25. November dieses Jahres für die Umfrage 1004 Personen befragt.

Angesichts des realen Lohnverlusts, erscheint die Zahl derjenigen, die optimistisch in den Krisenwinter gehen, doch sehr hoch. Am Dienstag veröffentlichte das Statistische Bundesamt Zahlen, die nochmal verdeutlichen, wie schmerzhaft teuer das Leben geworden ist.

Denn die anhaltend hohe Inflation entwertet die Gehälter der Menschen in Deutschland immer stärker. Zwar waren die Einkommen nach Angaben des Statistischen Bundesamts im dritten Quartal 2,3 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Allerdings wurden sie von den um 8,4 Prozent gestiegenen Verbraucherpreisen mehr als aufgefressen. Daraus ergibt sich nach weiteren Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ein realer Lohnverlust von 5,7 Prozent – nach Angaben der Behörde der höchste Verlust seit Einführung der Statistik im Jahr 2008.