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Triathlon-Sieger sorgt für Schockmoment

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Triathlet Kristian Blummenfelt hat Norwegen bei den Sommerspielen in Tokio die erste olympische Goldmedaille seit neun Jahren beschert. Kurz nach dem Zieleinlauf kam jedoch erst einmal zum kurzen Schockmoment.

TOKYO, JAPAN - JULY 26: Gold medalist Kristian Blummenfelt of Team Norway is helped up by bronze medalist Hayden Wilde of Team New Zealand following the Men's Individual Triathlon on day three of the Tokyo 2020 Olympic Games at Odaiba Marine Park on July 26, 2021 in Tokyo, Japan. (Photo by Cameron Spencer/Getty Images)
Triathlon-Sieger Kristian Blummenfelt brach im Ziel zusammen. (Bild: Cameron Spencer/Getty Images)

Der 27-Jährige beendete am Montag die britische Dominanz und setzte sich vor Alex Yee (Großbritannien) und dem Neuseeländer Hayden Wilde in 1:45:04 Stunden durch. 

Blummenfelt überquerte nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren sowie dem abschließenden 10-km-Lauf elf Sekunden vor Yee die Ziellinie.

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Kurz darauf ging der eben noch jubelnde Blummenfelt völlig entkräftet zu Boden und musste sich wenige Sekunden später sogar zweimal übergeben. Der Sieger musste im Anschluss von einem Helfer und dem Drittplatzierten Wilde gestützt, in einen Rollstuhl gesetzt und aus dem Zielbereich gefahren werden.

Es war nicht das erste Mal, dass sich derartige Szenen in Tokio ereigneten. Die deutsche Ruderin Leonie Menzel musste nach dem Auftakt-Lauf ebenfalls völlig entkräftet in einem Rollstuhl Platz nehmen. Beim Bogenschießen erlitt zudem die Russin Svetlana Gomboeva einen Hitzschlag.

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