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Top-Aktien für Mai 2024

Geld, Münze, Anlage
Geld, Münze, Anlage

Ralf Anders: Sartorius Stedim Biotech

Es ist eine Herausforderung, in Biotechnologie-Aktien zu investieren. Doch derzeit sind viele davon günstig, während der Markt dank bahnbrechender Innovationen vor einem neuen Wachstumsschub steht. Eine vergleichsweise defensive Möglichkeit, davon zu profitieren, stellt Sartorius Stedim Biotech (WKN: A2AJKS) dar. Der französische Biotech-Ausrüster gehört zu den Top-Anbietern der Branche und ist hochprofitabel.

Ein schwaches Quartalsergebnis gibt uns derzeit die Möglichkeit, zu deutlich vergünstigten Kursen reinzukommen. Schon für das zweite Halbjahr erwartet das Management wieder mehr Dynamik und die langfristigen Aussichten bleiben hervorragend, zumal sich die Polyplus-Übernahme aus dem Vorjahr zunehmend auszahlen dürfte. Für Impulse könnte auch der Kapitalmarkttag sorgen, der am 16. Mai stattfindet. Genug Gründe also, um sich in diesem Monat mit Sartorius Stedim Biotech zu beschäftigen.

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Ralf Anders besitzt keine Aktien von Sartorius Stedim Biotech.


Caio Reimertshofer: Carnival

Lust auf Meer? In Teilen Deutschlands kam der Sommer im April bereits etwas durch. Und im Mai dürften mehr sonnige Tage auf uns warten, während viele Deutsche damit beginnen, ihren Sommerurlaub zu planen. Ein Unternehmen, das in diesem Jahr und darüber hinaus besonders von der Urlaubsfreude der Menschen profitieren könnte, ist Carnival (WKN: 120100).

Das Kreuzfahrtunternehmen blickt auf harte Corona-Jahre zurück. Doch spätestens seit dem letzten Jahr erfreuen sich Schiffsreisen wieder einer zunehmenden Nachfrage – mit einem anhaltend positiven Trend. Die Buchungseingänge sehen sehr gut aus, die finanzielle Situation verbessert sich Quartal für Quartal.

Aufgrund der noch sehr hohen Verschuldung und einer Prise Pessimismus scheint der Markt dem Unternehmen keine rosigen Zukunftsaussichten zu attestieren. Daher gibt es die Carnival-Aktie gegenwärtig zu einem attraktiven Kurs-Cashflow-Verhältnis von rund 18,5. Im laufenden Geschäftsjahr könnte sich der freie Cashflow im Vergleich zum Vorjahr beinahe verdoppeln, was diese Kennzahl noch günstiger aussehen ließe.

Ich glaube daran, dass Carnival seinen freien Cashflow und auch in Zukunft seinen Gewinn wieder deutlich verbessern kann. Dementsprechend ist die Carnival-Aktie kurz vor der Sommersaison meine Top-Aktie für den Mai.

Caio Reimertshofer besitzt Aktien von Carnival.


Peter Roegner: KWS Saat

Die im niedersächsischen Einbeck ansässige KWS Saat SE & Co. KGaA (WKN: 707400) produziert Saatgut für Mais, Zuckerrüben, Getreide, Ölsaaten und Eiweißpflanzen, Zwischenfrüchte sowie Gemüse und erzielte damit im Geschäftsjahr 22/23 (30. Juni) einen Umsatz von 1,82 Mrd. Euro sowie einen Gewinn von 127 Mio. Euro.

KWS konnte inflationsbedingte Preissteigerungen dank der gefestigten Marktposition gut an die Abnehmer weitergeben und sollte auch in Zukunft in der Lage sein, weitere Umsatz- und Margensteigerungen zu erzielen.

Die Einbecker haben sich im März von ihrem südamerikanischen Maisgeschäft getrennt. Neben einem attraktiven Verkaufspreis kann sich KWS jetzt auf das margenstärkere europäische Maisgeschäft konzentrieren.

Die aktuelle Kursschwäche bietet langfristigen Anlegern eine gute Einstiegsmöglichkeit. Die Wartezeit auf höhere Kurse wird mit einer Dividende von 90 Cent versüßt.

Peter Roegner besitzt keine Aktien von KWS.


Frank Seehawer: ABB

Meine Top-Aktie für Mai 2024 ist ABB (WKN: 919730). Der weltweit führende Hersteller von elektrischer Ausrüstung und Automatisierungstechnik für die Industrie ist trotz eines flachen Umsatzes im ersten Quartal gut in das Jahr 2024 gestartet. Für das Gesamtjahr 2024 wird jedoch ein vergleichbares Umsatzwachstum von 5 % bei einer operativen EBITA-Marge von rund 18 % erwartet.

Hersteller von Elektronikkomponenten und Automatisierungslösungen, wie sie ABB anbietet, sind im aktuellen Umfeld stark gefragt. Sie profitieren nicht nur von zahlreichen Megatrends wie der Urbanisierung oder der Digitalisierung. Viele ihrer Produkte sind auch für die Energiewende unverzichtbar. Die bislang gut gefüllten Auftragsbücher könnten sich daher bei einem Anziehen der Weltkonjunktur weiter deutlich füllen.

Genau dieses Szenario erwarte ich mittelfristig. Bereits heute hat der Aktienkurs merklich reagiert. Die Aktie des Schweizer Industriekonzerns notiert auf dem höchsten Stand seit zehn Jahren. Die Bewertung könnte dabei noch Luft nach oben haben, sollte die Gewinndynamik weiter anziehen.

Frank Seehawer besitzt keine Aktien von ABB.


Hendrik Vanheiden: Aixtron

Nachdem die Aktienkurse in den letzten Wochen wieder etwas nachgegeben haben, schaue ich mich im Mai nach interessanten Kaufchancen um. Eine solche Chance könnte sich bei dem deutschen Halbleiter-Maschinenbauer Aixtron (WKN: A0WMPJ) bieten.

Das Unternehmen ist bei Depositionsanlagen für die Halbleiterindustrie weltweiter Marktführer und profitiert als solcher von der langfristig steigenden Chip-Nachfrage. Insbesondere die modernen Anlagen zur Verarbeitung von Chips auf Basis von Siliziumkarbid und Galliumnitrid finden reißenden Absatz.

So wuchs der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 um 36 %, im ersten Quartal 2024 sogar um 53 %. Auch die Gewinne explodierten. Im Gesamtjahr 2024 soll sich das Umsatzwachstum nach starken Vorjahren abschwächen, aber immer noch 7 % im Mittelwert betragen.

Trotz dieser starken Entwicklung fiel der Aktienkurs seit Jahresbeginn um 41 % (Stand: 25.04.2024). Das KGV von 17 empfinde ich als nicht zu teuer.

Hendrik Vanheiden besitzt keine Aktien von Aixtron.


Henning Lindhoff: Albemarle

Ich stelle für den Mai die Aktie von Albemarle (WKN: 890167) ins Schaufenster. Nach einem Einbruch von rund 80 % seit 2022 festigen sich derzeit wieder die Lithiumpreise. Dies könnte für den weltgrößten Lithiumproduzenten und wichtigen Lieferanten für Elektrofahrzeugbatterien einen Wendepunkt bedeuten. 2022 kostete Lithium fast 60.000 US-Dollar pro Tonne, fiel dann auf 9.000 Dollar, stieg dieses Jahr jedoch um 15 % auf über 11.000 Dollar. Das Management von Albemarle hat zudem Erweiterungen der Produktionskapazitäten verschoben, was die Preise stützen könnte. Einige Branchenkenner prognostizieren einen Anstieg des Lithiumpreises auf etwa 21.000 Dollar bis 2026. Ich erwarte vor diesem Hintergrund, dass Albemarles Umsatz bis 2030 auf über 14 Mrd. Dollar steigt, mit einem Gewinn von rund 28 Dollar je Aktie. Derzeit ist Albemarles Aktie mit einem Unternehmenswert, der unter dem Fünfjahresdurchschnitt liegt, attraktiv bewertet, was aus meiner Sicht einen spannenden Einstiegszeitpunkt darstellt.

Henning Lindhoff besitzt keine Aktien von Albemarle.


Der Artikel Top-Aktien für Mai 2024 ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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Offenlegung: Aktienwelt360 besitzt keine der erwähnten Aktien.

Aktienwelt360 2024