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Tesla könnte den Absturz der Aktie verhindern, indem sie Musk als CEO ersetzen, sagt ein Investor

Elon Musk und Ross Gerber. - Copyright: Leon Neal/Getty Images and Emma McIntyre/Getty Images
Elon Musk und Ross Gerber. - Copyright: Leon Neal/Getty Images and Emma McIntyre/Getty Images

Um den steilen Rückgang der Tesla-Aktien zu stoppen, müsse CEO Elon Musk entweder sein Verhalten ändern oder ersetzt werden, erklärte der langjährige Investor Ross Gerber "Yahoo Finance".

"Das könnte sich sehr schnell ändern, wenn Tesla entweder einen echten CEO bekommt, der dem Unternehmen tatsächlich helfen wird, oder wenn Elon seinen Ton ändert und tatsächlich wieder bei Tesla arbeitet und die Marke auf positive Weise fördert", sagte er.

Die Aktie des Elektroautoherstellers ist seit Jahresbeginn um mehr als 36 Prozent gefallen. Der Kurssturz wurde durch enttäuschende Gewinne, eine glanzlose Produktpalette und allgemeinen Gegenwind am Markt ausgelöst.

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Am Montag senkte Wells Fargo das Kursziel des Unternehmens auf 125 Dollar (etwa 115 Euro) pro Aktie, was einen Rückgang von 23 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau bedeutet. Die Bank bezeichnete Tesla als ein "Wachstumsunternehmen ohne Wachstum" und erwartet, dass der Gewinn pro Aktie in diesem Jahr 32 Prozent unter den Schätzungen liegen wird.

Bei Anlegern wie Gerber erreicht die Frustration über Musks Führung und sein öffentliches Verhalten ihren Höhepunkt. Dies ist seit dem Kauf von X, ehemals Twitter, durch den CEO zu einem Streitpunkt geworden.

Während Musk in der Vergangenheit mit seinen beliebten Tweets über Tesla dem Unternehmen effektiv Marketingkosten erspart hat, ist sein Verhalten auf der Social-Media-Plattform mehr und mehr zu einer Quelle der Kontroverse geworden, die dem Autobauer schadet, wie Gerber oft betont hat.

Tatsächlich veranlasste Musks Interaktion mit einem antisemitischen Post im vergangenen November Gerber zu der Ankündigung, dass er sein Tesla Model Y durch einen Rivian, den Konkurrenten von Tesla, ersetzen würde. Das ist ein deutlicher Kommentar eines Investors, der sich einst um einen Sitz im Vorstand des Unternehmens bemühte.

"Ich denke, die Investoren haben genug, und wir sehen jetzt die Täuschung in diesem Geschäftsmodell, wo der König der Werbung für die Marke jetzt im Grunde der Teufel der Werbung für die Marke ist", sagte er am Donnerstag zu "Yahoo".

Noch entmutigender sind Musks Pläne, Initiativen zur künstlichen Intelligenz unabhängig von Tesla zu entwickeln, was dem Unternehmen die Möglichkeit nimmt, seine Dominanz im Technologiebereich auszubauen.

Derweil hält der Tesla-Enthusiast Dan Ives von Wedbush Securities die Baisse der Anleger für übertrieben und meint, dass die Aktie des Elektroautoherstellers innerhalb von zwölf Monaten um 77 Prozent zulegen könnte.

Um dies zu erreichen, betonte Ives, dass Musks Vergütungspaket verbessert werden sollte, während seine Kontrolle über die Aktien erhöht werden sollte.

Lest den Originalartikel auf Business Insider.