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Studie: Haushalte könnten elf Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen

·Lesedauer: 1 Min.

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die deutschen Verbraucher könnten 2022 laut einer Studie mehr als elf Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen, wenn sie ihre Klimaschutz-Pläne bei Mobilität, Heizung und Strom umsetzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse des Beratungsunternehmens Energy Brainpool im Auftrag des Energieanbieters Eon <DE000ENAG999>. Grundlage ist eine repräsentative Befragung des Meinungsforschungsunternehmens Civey von 30 000 Bürgerinnen und Bürgern bei den Themen Strom und Mobilität sowie von 10 000 Personen beim Thema Heizung. Die ermittelte potenzielle CO2-Einsparung liege über den aktuellen jährlichen Emissionswerten deutscher Millionenstädte wie Köln oder München, teilte Eon in München mit.

Demnach antworteten auf die Frage "Planen Sie, im kommenden Jahr 2022 in einen 100-prozentigen Ökostrom-Tarif zu wechseln?" 6,1 Prozent der Befragten mit Ja. Die Befragen waren bislang keine Ökostrom-Kunden. Energy Brainpool ermittelte daraus mit Hilfe weiterer Quellen ein auf Deutschland hochgerechnetes CO2-Einsparpotenzial von 2,4 Millionen Tonnen. Die Frage "Planen Sie, im kommenden Jahr 2022 auf ein Elektro-Auto umzusteigen?" an Führerscheinbesitzer ohne E-Auto bejahten 5,7 Prozent. Die Experten errechneten daraus eine mögliche Kohlendioxid-Einsparung von 3,6 Millionen Tonnen. Auch beim Thema Heizung wurden nur Personen befragt, die über ihre Heizungsart entscheiden können. 24,4 Prozent der Befragten gaben an, 2022 auf eine klimafreundliche Heizungsart umsteigen zu wollen. Damit könnten 5,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft gab es 2020 mehr als 1300 Stromanbieter in Deutschland. Der Bundesnetzagentur zufolge konnten Haushaltskunden 2020 in ihrem jeweiligen Netzgebiet im Durchschnitt zwischen 142 Stromanbietern wählen. Knapp 30 Prozent aller Haushalte bezogen 2020 Ökostrom.

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