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Studie belegt: Nachtschicht führt dreimal häufiger zu Verkehrsunfällen

·Lesedauer: 2 Min.

Wissenschaftler der Universität Missouri haben herausgefunden, dass Menschen, die nachts arbeiten, oft Schlafprobleme entwickeln. Diese sollen dazu führen, dass sie auch häufiger in gefährliche Autounfälle verwickelt sind.

Schlafstörungen erhöhen das Risiko von gefährlichen Unfällen. (Bild: Getty)
Schlafstörungen erhöhen das Risiko von gefährlichen Unfällen. (Bild: Getty)

Immer mehr Menschen arbeiten außerhalb der traditionellen Arbeitszeiten am Tag und stattdessen bis in den späten Abend oder sogar die Nacht durch. Wie die Studie der Universität im US-Bundesstaat Missouri allerdings nun belegt, sollten spät Arbeitende besonders vorsichtig sein, wenn sie nach dem Feierabend mit dem Auto heimfahren.

Die beiden Forscher Praveen Edara und Carlos Sun stellten fest, dass nachts arbeitende Menschen die chronische Schlafstörung "Shift Work Sleep Disorder" (zu deutsch: Schichtarbeitsschlafstörung) häufiger als andere entwickeln würden. Eine Auswertung von Informationen von knapp 2000 Autounfällen aus sechs Bundesstaaten habe zudem einen Zusammenhang zwischen dieser Schlafstörung und den Unfällen ergeben.

Risiko für Unfälle um 300% erhöht

Das erschreckende Ergebnis der Studie: Die "Shift Work Sleep Disorder" habe das Unfallrisiko um fast 300% erhöht und sei damit weitaus gefährlicher als andere Schlafprobleme. Schlaflosigkeit und Schlafapnoe beispielsweise sollen das Risiko eines Unfalls nur um 30% erhöhen.

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Basierend auf ihrer Studie hoffen Edara und Sun nun, künftig Unfälle besser vermeiden zu können. Sie schlagen vor, beispielsweise Fahrgemeinschaften mehr zu fördern oder Mitarbeiter zu animieren, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Außerdem wollen sie mit Experten für Schlafstörungen zusammenarbeiten, um so die Zusammenhänge besser verstehen zu können. "Das wird uns auch dabei helfen herauszufinden, welche Gegenmaßnahmen man entwickeln und testen kann, um die Sicherheit der Fahrer und anderer Verkehrsteilnehmer zu verbessern", so Edara.

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