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Strom für E-Autos wird zum Milliardengeschäft

Reuters
·Lesedauer: 1 Min.
Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte müsse sich in Deutschland mehr als verzehnfachen, um mit dem Wachstum bei E-Autos mithalten zu können, heißt es in einer Studie.
Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte müsse sich in Deutschland mehr als verzehnfachen, um mit dem Wachstum bei E-Autos mithalten zu können, heißt es in einer Studie.

Der Durchbruch der Elektromobilität in diesem Jahrzehnt wird das Stromgeschäft mit E-Autos nach einer Studie der Boston Consulting Group (BCG) rasant wachsen lassen. „Es entsteht ein Milliardenmarkt mit attraktiven Wachstumschancen“, sagte BCG-Partner Christian Wagener zu der am Mittwoch veröffentlichten Studie. Derzeit belaufe sich der Energieverbrauch der E-Autos auf deutschen Straßen auf eine Terawattstunde. Damit werde ein Umsatz von rund 300 bis 500 Millionen Euro gemacht. Der Bedarf werde bis Ende des Jahrzehnts auf 18 Terawattstunden steigen mit einem Umsatzpotenzial von sieben Milliarden Euro.

Die Unternehmensberatung geht von einem Anstieg des Absatzanteils neuer Elektroautos bis 2030 in Deutschland und Europa auf bis zu 50 Prozent aus. Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte müsse sich dafür in Deutschland mehr als verzehnfachen auf 400.000, und in Europa fast so stark wachsen auf 1,8 Millionen. Die Bundesregierung will erreichen, dass die Zahl der Elektroautos von derzeit mehr als einer halben Million bis 2030 auf zehn Millionen Fahrzeuge steigt. Die Zielmarke dafür beläuft sich auf eine Million öffentliche Ladepunkte.

Das Geschäft mit der Ladeinfrastruktur werde für verschiedene Anbieter interessant, erklärte BCG weiter: Hersteller, Installateure und Wartungsfirmen, Ladestationen-Betreiber und -Investoren oder Software-Entwickler von Apps zum Finden der Ladepunkte und um Strom zu bezahlen. Neben Großunternehmen wie den Mineralöl- und Energiekonzernen sowie den Autoherstellern selbst werden auch viele kleine Firmen versuchen, an dem Markt Fuß zu fassen. Diese Wertschöpfungskette entstehe gerade erst, hieß es in der Studie. „Im Moment ist das wie ein Ameisenhaufen, auf dem es von Marktteilnehmern wimmelt, die ihre Geschäftsmöglichkeiten testen.“ Doch ihre Aktivitäten seien wegen der noch geringen Zahl an Kunden noch unprofitabel.