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Der Streit mit Nestlé hat Edeka nicht geschadet — weil die Kunden einen Denkfehler machen

Business Insider Deutschland

Edeka Nestlé

Der Streit der beiden Branchenriesen Edeka und Nestlé ist längst auch Gesprächsthema bei den Verbrauchern — und scheint einer Untersuchung des Meinungsforschungsunternehmens YouGov zufolge nur einer der beiden Marken zu schaden: Nestlé. 

Edeka beliebter, Nestlé im Sinkflug

nestle

Im Februar hatte Edeka erste Nestlé-Produkte aus dem Verkauf genommen. 163 Produkte seien von dem Boykott betroffen, berichtete die „Lebensmittel Zeitung”. Das sind 20 Prozent des Umsatzes, den Edeka mit Nestlé-Produkten macht. Vergangene Woche spitze sich der Streit dann zu: Laut der „LZ“  bekamen die Edeka-Selbstständigen Schreiben, in denen ihnen „empfohlen“ wird, den Bestellstopp auszuweiten — auf 30 Prozent des Umsatzes. Betroffen seien viele Warengruppen, darunter Tiefkühlpizza von Wagner, Schokoriegel von Kitkat und Getränke von Vittel.

Die geringere Auswahl scheint die Kunden nicht zu verärgern — im Gegenteil. Im Brandindex, in dem YouGov täglich die Beliebtheit verschiedener Marken misst, hat Edeka in den Wochen nach der Bekanntmachung des Boykotts sogar Punkte hinzugewonnen, während Nestlé im Februar deutlich abgesackt ist. Der sogenannte Buzz-Wert, mit dem You- Gov die Wahrnehmung der Marke misst, stürzte laut einem Bericht der Wirtschaftswoche bei Nestlé von minus vier auf zeitweise minus 17 ab.

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