Stadtmarketing: „Be Berlin“: Was die Imagekampagne für die Stadt bedeutete

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Berlin. Als zu Zeiten des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) 2008 die Kampagne „be Berlin“ an den Start ging, wunderten sich viele zunächst über die englische Ansage. Über die Jahre hinweg wurde der Spruch und die dazu gehörige rote Sprechblase aber zu einem ständigen Begleiter für alle, die sich in der Stadt bewegten.

„Sei Berlin“, das war seinerzeit vor allem eine Einladung an Deutschland und die Welt. Die Stadt, gerade der tristen Wirtschaftskrise der frühen 2000er-Jahre entstiegen, sollte als kreative Wissenschafts- und Wirtschaftsmetropole positioniert und als Ort zum Leben und Arbeiten angepriesen werden. Das Ziel ist sicherlich erreicht worden. Die Wirtschaft ist stärker, die Wissenschaft leistungsfähiger und die Arbeitslosigkeit deutlich geringer als vor zwölf Jahren. Wobei niemand sagen kann, welchen Beitrag „be Berlin“ für den Aufholprozess der Hauptstadt bis zum erneuten Einbruch in der Corona-Krise wirklich geleistet hat.

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Nicht mehr „Armenhaus der Republik“ und „Pleite-Hauptstadt“

Damals startete die von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsfördergesellschaft Berlin Partner ersonnene Kampagne erst einmal regional. Berliner waren aufgerufen, sich hinter die rote Sprechblase zu stellen und ihre persönlichen Erfolgsgeschichten zu erzählen. Solche sogenannten Testimonials sollten verdeutlichen, dass man es eben auch im noch als „Armenhaus der Republik“ und „Pleite-Hauptstadt“ verschrieenen Berl...

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