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SPD-Fraktionen fordern: Airbus muss Umbaupläne überdenken

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Sozialdemokraten in Hamburg, Bremen und Niedersachsen haben den Flugzeugbauer Airbus <NL0000235190> aufgefordert, die Umbaupläne in der Fertigung "dringend zu überdenken". Es könne nicht sein, dass Airbus mit staatlichen Beteiligungen von öffentlichen Investitionen in den Luftfahrtsektor profitiere, um nun Standorte und deren Arbeitsplätze zu gefährden und den Luftfahrtstandort Deutschland nachhaltig zu schwächen, betonten die SPD-Fraktionsvorsitzenden Dirk Kienscherf (Hamburg), Mustafa Güngör (Bremen) und Johanne Modder (Niedersachsen) in einer gemeinsamen Erklärung vom Mittwoch. "Wir fordern das Management und die Arbeitgebervertreter auf, alles für eine konstruktive Lösung im Sinne der Standort- und Beschäftigungssicherung zu unternehmen."

Sollten Verhandlungen zwischen dem Management und den Arbeitnehmervertretern ergebnislos bleiben, wollen sich die SPD-Politiker über ihre Landesregierungen für eine Vermittlung durch den Bund einsetzen. Vor einigen Wochen hatte bereits die IG Metall verlangt, die Bundesregierung müsse die künftige Struktur bei Airbus zur Chefsache machen. "Wenn wir gegenüber Airbus und gegenüber Frankreich was erreichen wollen, dann ist die richtige Kragenweite das Kanzleramt."

Trotz heftiger Kritik aus der Belegschaft hält der Flugzeugbauer Airbus bislang an seinen Plänen für einen Umbau in der Fertigung fest. "Die Gründung von zwei neuen Unternehmen für die Flugzeugstruktur-Montage in Frankreich und Deutschland schreitet weiter voran", hieß es zuletzt aus dem Unternehmen. Auch bei der geplanten Gründung einer neuen Einheit, die sich in Deutschland auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentriert, sind die Überlegungen inzwischen voran geschritten.

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