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So viele Quadratmeter habt ihr vor zehn Jahren für 300.000 Euro in deutschen Städten bekommen — und so wenige sind es heute

·Lesedauer: 2 Min.
Wohnhäuser in Berlin
Wohnhäuser in Berlin

Wenn ihr vor zehn Jahren mit einem Budget von 300.000 Euro in deutschen Großstädten eine Wohnung zum Kauf gesucht habt, dann habt ihr dafür meistens eine geräumige und familiengerechte Wohnung gefunden. Heute bekommt ihr dafür deutlich weniger Quadratmeter. Das zeigt eine Analyse des Immobilienportals Immowelt. Das Unternehmen hat untersucht, wie sich die Wohnfläche im Median bei einem Budget von 300.000 Euro von 2010 zu 2020 verändert hat.

Am stärksten ist der absolute Rückgang der Wohnfläche in Berlin. Hier habt ihr 2010 noch 121 Quadratmeter für 300.000 Euro bekommen. Heute sind es nur noch 65 Quadratmeter, also ein Rückgang von 56 Quadratmetern (minus 46 Prozent).

München: Nur noch 38 Quadratmeter

Auch in München ist die Fläche stark gesunken, um 57 Prozent. Dabei war die Wohnfläche schon 2010, im Vergleich zu den anderen Großstädten, nicht sonderlich groß. Bekam man 2010 immerhin noch 89 Quadratmeter für 300.000 Euro, so sind es heute gerade mal 38 Quadratmeter - also eine Fläche, die für eine einzelne Person geeignet ist.

In Leipzig gab es 2010 noch die größte Wohnfläche für 300.000 Euro: satte 138 Quadratmeter. Heute sind es 52 Quadratmeter weniger: 86 Quadratmeter. Ein Rückgang von 38 Prozent.

Wenig Rückgang in Essen und Dortmund

Die größte Wohnfläche bei einem Budget von 300.000 Euro gibt es immer noch in Essen (100 Quadratmeter) und Dortmund (98 Quadratmeter). Hier ist die Fläche vergleichsweise wenig gesunken. In Essen um 23 Quadratmeter und in Dortmund um 37 Quadratmeter.

Und so hat sich die Wohnfläche bei einem Budget von 300.000 Euro in den weiteren Großstädten entwickelt:

  • Bremen (2010: 121qm, 2020: 65qm)

  • Dresden (2010: 131qm, 2020: 87qm)

  • Düsseldorf (2010: 116qm, 2020: 78qm)

  • Frankfurt (2010: 105qm, 2020: 67qm)

  • Hamburg (2010: 95qm, 2020: 67qm)

  • Hannover (2010: 129qm, 2020: 87qm)

  • Köln (2010: 117qm, 2020: 73qm)

  • Nürnberg (2010: 126qm, 2020: 78 qm)

  • Stuttgart (2010: 110qm, 2020: 69qm)

Ihr seht: Vor gut zehn Jahren konntet ihr für 300.000 Euro meistens noch eine Wohnung kaufen, die sich für Familien eignet. Heute gibt es dafür meistens nur noch Wohnungen, die sich für Singles oder Paare eignen. Allerdings weist Immowelt in seiner Analyse darauf hin, dass die Gehälter von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland lauf Statistischem Bundesamt seit 2010 im Mittel um 23 Prozent gestiegen sind. Euch steht also rein rechnerisch mehr Geld zur Verfügung als noch im Jahr 2010.

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