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Skispringen: Starke Althaus Vierte in der Qualifikation

SID
·Lesedauer: 2 Min.
Skispringen: Starke Althaus Vierte in der Qualifikation
Skispringen: Starke Althaus Vierte in der Qualifikation

Beflügelt vom Mixed-Gold haben die deutschen Skispringerinnen bei der WM in Oberstdorf in der Qualifikation zum Einzelwettbewerb auf der Großschanze überzeugt. Lokalmatadorin Katharina Althaus zeigte mit 128,0 m den drittweitesten Sprung des Abends und landete mit 136,9 Punkten auf Platz vier. Anna Rupprecht (Degenfeld) zog auf Platz zwölf mit 120,0 m (116,3 Punkte) in die Medaillenentscheidung der besten 40 am Mittwoch (17.15 Uhr/ZDF und Eurosport) ein.

"Ich bin echt erleichtert und froh, dass es besser läuft. Tiptop", sagte Althaus. Die Olympiazweite war im Normalschanzen-Einzel und und mit dem deutschen Frauen-Team ohne Medaille geblieben. Rupprecht, die gemeinsam mit Althaus sowie Karl Geiger und Markus Eisenbichler am Sonntag Gold geholt hatte, meinte: "Das Mixed war cool, aber jetzt muss man den Fokus wieder auf der Großschanze haben. Das habe ich heute gut hinbekommen."

Die drei Topfavoritinnen auf die Medaillen lagen allerdings recht deutlich vor Althaus: Die Österreicherin Marita Kramer kam bei geringerem Anlauf auf 137,5 m (153,3 Punkte) und gewann die Ausscheidung vor Normalschanze-Weltmeisterin Ema Klinec (130,0/148,8) sowie der japanischen Weltcup-Rekordsiegerin Sara Takanashi (127,0/146,2).

Einzel-Debütantin Luisa Görlich (Lauscha) landete auf Platz 19. "Ich konnte mich um einiges steigern im Gegensatz zur Probe. WM, große Schanze - das ist schon ein schönes Feeling", sagte die frühere Junioren-Weltmeisterin, die für die zweimalige Weltmeisterin Carina Vogt ins Team gerückt war: "Ich bin megafroh, dass ich die Chance erhalte. Ich nehme das als Bonus mit."

Schlechteste der vier Deutschen war die zuletzt formschwache zweifache Seefeld-Weltmeisterin Juliane Seyfarth (Ruhla) auf Platz 21. "Das war sehr positiv. Alle vier Springerinnen qualifiziert, alle unter den besten 21", sagte Bundestrainer Andreas Bauer: "Uns ist es gelungen, den positiven Schwung aus dem Mixed-Team-Wettbewerb mitzunehmen. Die Sprünge waren technisch um einiges besser als noch zum Anfang der WM."

Vogt war wie schon bei den Team-Wettbewerben auf der Normalschanze nicht nominiert worden. "Sie ist einfach vom Athletischen und von der gesamten Physis nicht in der Lage, einen erfolgreichen Einzelwettkampf bestreiten zu können", sagte Bauer.