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Seoul zieht Anordnung für Corona-Tests bei Ausländern zurück

·Lesedauer: 1 Min.

SEOUL (dpa-AFX) - Die Stadt Seoul hat ihre Verordnung für verpflichtende Corona-Tests für alle ausländischen Arbeitskräfte nach Kritik zurückgezogen. Der Schritt sei auf Anfrage des Hauptquartiers für zentrales Katastrophenmanagement im Gesundheitsministerium erfolgt, teilte die Stadtverwaltung am Freitag mit.

Statt einer Anordnung für obligatorische Tests empfiehlt die Stadt nun allen ausländischen und südkoreanischen Arbeitskräften an "Hoch-Risiko"-Arbeitsplätzen, sich bis zum 31. März auf das Coronavirus testen zu lassen.

Die ursprüngliche Verordnung hatte in der ausländischen Gemeinde für Empörung gesorgt. Die Verordnung wurde unter anderem als "diskriminierende Maßnahme" kritisiert. Die Europäische Handelskammer in Korea (ECCK) und andere Handelskammern sowie Botschaften verschiedener Länder hatten deswegen von der Regierung eine Erklärung verlangt.

Auch hatte die Verordnung die nationale Menschenrechtskommission auf den Plan gerufen. Sie kündigte eine Untersuchung an, um zu klären, ob eine Diskriminierung oder ein Menschenrechtsverstoß vorliege. Seoul hatte die Maßnahme damit begründet, dass seit Januar die Infektionsrate unter ausländischen Arbeitskräften in der Stadt auf 6,3 Prozent gestiegen sei - von 2,8 Prozent zwischen November und Dezember. Bis Ende 2020 lebten nach offiziellen Angaben etwa 9,91 Millionen Menschen in Seoul, darunter mehr als 242 000 Ausländer.