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Seit 112 Jahren ausgestorben geglaubte Galápagos-Schildkröte gefunden — jetzt wird Partner für Fortpflanzung gesucht

·Lesedauer: 1 Min.
Auf den Galápagos-Inseln gibt es verschiedene Unterarten der Riesenschildkröte
Auf den Galápagos-Inseln gibt es verschiedene Unterarten der Riesenschildkröte

Seit 112 Jahren galt die Riesenschildkröte von der Insel Fernandina im Galápagos-Archipel als ausgestorben. Jetzt haben Genanalysen der Yale-Universität in den USA ergeben, dass es sich bei einer vor zwei Jahren gefundenen Schildkröte um ein Tier der ausgestorben geglaubten Spezies Chelonoidis phantasticus handelte. Das teilte das ecuadorianische Umweltministerium nun mit.

Das Weibchen wurde 2019 von einer lokalen Initiative zur Rettung der einheimischen Riesenschildkröten gefunden. „Ohne Zweifel erneuert diese Entdeckung unsere Hoffnung, diese Spezies wieder zum Leben erwecken zu können“, sagte der Leiter des Nationalparks Galápagos-Inseln, Danny Rueda.

Suche nach weiteren Riesenschildkröten geplant

Für das zweite Halbjahr 2021 planen Wildhüter und Forscher eine Expedition auf der Insel Fernandina, um nach weiteren Exemplaren der Schildkröten zu suchen und den Fortbestand der Tiere zu sichern. Es gibt bereits Hoffnung, dass das gelingen könnte: 2019 wurden neben dem Weibchen Spuren zwei weiterer Tiere gefunden.

https://www.facebook.com/GalapagosConservancy/posts/10151383945044975

„Eines der größten Geheimnisse der Galápagos-Inseln war stets die Riesenschildkröte von der Insel Fernandina. Die Wiederentdeckung dieser verlorenen Spezies könnte gerade noch rechtzeitig geschehen sein, um sie zu retten“, sagte der Schildkrötenexperte von der staatlichen Universität New York, James Gibbs. „Jetzt müssen wir dringend weiter suchen und noch mehr Schildkröten finden.“

Wildhüter bitten um finanzielle Unterstützung

Im September soll die erste Expedition starten. Aktuell bittet das Galápagos-Konservatorium dafür um Spenden zur Finanzierung. Die Landschaft der Insel Fernandina werde von einem aktiven Vulkan dominiert, der Expeditionen sehr herausfordernd mache, so die Organisation.

Der bisher letzte lebende Artgenosse, ein Männchen mit dem Spitznamen „einsamer George“, starb bereits 2012 im Alter von 100 Jahren.

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