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Schoeller-Bleckmann steigert Umsatz und Gewinn kräftig


Der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. 2018 konnte das Unternehmen den operativen Gewinn nach vorläufigen Zahlen auf 70 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Auch der Umsatz kletterte auf 420 Millionen Euro – ein Anstieg von 30 Prozent.

Die wachsende Nachfrage nach Erdöl und Fördertechnologie in Nordamerika hat maßgeblich zu den steigenden Werten beigetragen. Nachdem 2017 noch ein Verlust von 86,2 Millionen Euro in den Geschäftsbüchern stand, blicken die Österreicher nun mit Rückenwind nach vorn.

SBO-Chef Gerald Grohmann erklärt den Boom in der Branche mit einem Nachholbedarf bei Investitionen in der Öl- und Gasbranche. Die Orderbücher seien daher entsprechend gefüllt. Der Auftragseingang legte zuletzt um mehr als die Hälfte auf 368 Millionen Euro zu.

Für seinen Konzern erwartet Grohmann anhaltend gute Geschäfte. Die stark zurückgeschnittenen Investitionen der vergangenen Jahre hätten zu einer Überalterung bestehender Öl- und Gasfelder geführt. „Diese natürlichen Produktionsausfälle müssen in den kommenden Jahren durch Investitionen kompensiert werden. Darauf sind wir vorbereitet“, sagte Grohmann.

Das österreichische Unternehmen Schoeller-Bleckmann stellt Bohrgestänge, Motoren für Tiefbohrungen und Bohrköpfe her und beliefert große Ölfirmen, darunter Schlumberger oder Halliburton.

Mit Agenturmaterial.