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Meyer verrät: Darum wurde ich nicht DDR-Nationaltrainer

·Lesedauer: 2 Min.
Meyer verrät: Darum wurde ich nicht DDR-Nationaltrainer
Meyer verrät: Darum wurde ich nicht DDR-Nationaltrainer

Kaum ein Trainer hat im deutschen Profifußball so viel erlebt wie Hans Meyer.

Satte 961 Pflichtspiele hat die Legende seinen Mannschaften von der Bank aus zugesehen.

Die Bundesliga-Highlights am Sonntag ab 9.30 Uhr in Bundesliga Pur im TV auf SPORT1

Ab 1970 war er als Trainer unterwegs. Zunächst bei Carl-Zeiss Jena, Erfurt, Chemnitz, Union Berlin, Twente Enschede, Gladbach, Hertha und Nürnberg. Die Karriere als Übungsleiter endete für den 78-Jährigen 2009 nach seinem zweiten Engagement bei Borussia Mönchengladbach.

Meyer wollte DDR-Trainer werden

Dem Fohlen-Klub blieb er auch danach treu und ist seit 2011 Präsidiumsmitglied. (Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Ein DFB-Pokalsieg mit Nürnberg und drei Triumphe im DDR-Pokal mit Jena stehen zu Buche für Meyer. Er hat in den fast 40 Jahren als Trainer nur Klubs trainiert.

Doch fast wäre Meyer Nationaltrainer geworden!

Das verriet er im CHECK24 Doppelpass bei SPORT1. (Tabelle der Bundesliga)

Jena überredete Meyer zum Verbleib

"Ich habe 13 Jahre bei Jena trainiert und wollte zwischenzeitlich weg. Ich wollte gerne Nationaltrainer der DDR werden. Die Parteikader sind zu mir gekommen und haben gesagt: 'Hans, bleib treu'", erinnert sich die Legende an den Sommer 1983.

Der Trainer ließ sich also von seinem Verein überreden und ging nicht.

Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1

Dankbarkeit spürte Meyer aber nicht lange.

"Ich habe es dann nicht gemacht und vier Monate später wurde ich bei Carl-Zeiss Jena rausgeschmissen, weil wir furchtbar gespielt haben. Ich hätte damals gerne Klauseln wahrgenommen, mit denen ich aus dem Vertrag raus kann."

Meyer: Bei Nürnberg und Gladbach eine Legende

Die Chance hatte Meyer zwar verpasst, aber die Laufbahn nahm danach richtig Schwung auf.

Unter anderem hatte der durchaus explosive Trainer vor allem bei Gladbach (1999 bis 2003) und Nürnberg (2005 bis 2008)

"Ich habe insgesamt 40 Jahre mit Fußballern auf der Bank gesessen. Ich habe in diesen 40 Jahren zwölf Kontrakte gehabt. Von denen konnte ich zwei von mir aus lösen, auf meine Kosten. Ich habe keine Abfindung bekommen. Ich wurde dreimal rausgeworfen, wo ich gesagt haben, sind die blöd? Anderes war okay", bilanziert Meyer deshalb zufrieden.

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