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Saftflaschen-Streit: Edeka legt gegen Eckes-Granini nach

Fruchtsaftflaschen der Marke Granini.
Fruchtsaftflaschen der Marke Granini.

Edeka darf auch weiterhin Säfte der Eigenmarke Albi in dem neuen Flaschendesign verkaufen. Das habe das Oberlandesgericht Köln am vergangenen Freitag entschieden, berichtete das Fachmagazin „Lebensmittel Zeitung“.

Eckes-Granini hatte zuvor einen Eilantrag auf den Stopp von Bewerbung und Verkauf der Albi-Flaschen gegen die Netto Marken-Discount Stiftung & Co KG gestellt. Die neue Form der Flaschen ähnele dem typischen Design eigener Produkte zu sehr, lautete der Vorwurf.

Das Landgericht Hamburg hatte Eckes-Granini zuvor recht gegeben

Dem Etappensieg des Händlers geht ein monatelanger Streit zwischen Eckes-Granini und der Edeka-Kette voraus. Eigentlicher Auslöser der Auseinandersetzung war eine Preissteigerung von Granini-Getränken, mit der Edeka nicht einverstanden war. Im September vergangenen Jahres nahm der Lebensmittelhändler die Säfte der Marke Granini in etlichen Filialen aus dem Verkauf. Stattdessen fanden sich fortan vermehrt Produkte der Eigenmarke Albi in den Regalen der Supermärkte.

Im Dezember dann hatte Eckes-Granini eine einstweilige Verfügung gegen Edeka erwirkt. Das Landgericht Hamburg untersagte dem Händler im Eilverfahren den Verkauf, das Bewerben und Inverkehrbringen der eigenen Fruchtsäfte in der umstrittenen Flaschenform, da diese eine Kopie der Granini-Flasche sei – so der Vorwurf. Edeka erhob daraufhin Widerspruch gegen das Urteil. Eine Entscheidung wurde bislang nicht gefällt.

Der Ausgang des Rechtsstreits ist noch unklar

Die Frage, ob Edeka seine Albi-Saftflaschen auch zukünftig in dem neuen Design verkaufen darf, ist also noch nicht final geklärt. Erst im Juli verhandele das Landgericht Köln darüber im Hauptverfahren, so die „Lebensmittel Zeitung“. Ebenso sei der Ausgang der Preisverhandlungen zwischen beiden Parteien noch offen.

af

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