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Ruth Moschner: Facebook & Co müssen mehr tun

·Lesedauer: 2 Min.

Ruth Moschner (45) macht weiter im Kampf gegen Online-Straftaten, aber man kann es ihr nicht verdenken, wenn sie langsam verzweifelt. Die Moderatorin meldet nur einen Bruchteil der Gewaltphantasien, mit denen sie konfrontiert wird, aber es passiert nichts.

Keine Grundlage

Man kann sich auch denken, warum. Wenn die Polizei bei Facebook und Instagram nachfragt und die Daten der User einsehen will, die diese Nachrichten schicken, wird sie abgewiesen. Noch dürfen die Online-Giganten das tun und wohl noch eine Weile so weitermachen, denn eine Verschärfung des Gesetzes, bei dem sie dazu verpflichtet werden, die Daten herauszurücken, geht nur schleppend voran. Für die Komikerin ist das eine Katastrophe und sie appellierte in einem offenen Brief an die Politik, sich nicht wegzuducken und mit schärferen Gesetzen vorzugehen. "Ich appelliere daher an Sie: Bitte lassen Sie es nicht zu, dass in diesem Fall der Lobbyismus gewinnt und mir als Bürgerin kein Schutz gegen Netzkriminalität geboten wird, der meiner Ansicht nach genauso Konsequenzen drohen muss wie analogen Straftaten."

Ruth Moschner will sich nicht unterkriegen lassen

Der Fernsehstar kämpft mit allen Mitteln gegen das Online-Mobbing, welches bei vielen zu einem gestörten Gefühl zum eigenen Körper führt. Manche schämen sich schlichtweg für ihr Alter. Wenn einem ständig erzählt wird, dass man zu alt, zu dick und zu hässlich ist, glaubt man es am Ende. Das will die Münchnerin verhindern. In einem Instagram-Post machte sie ihren Fans Mut: "Auch ich schaffe es nicht, alles an mir zu akzeptieren, aber ich versuche es, mich selbst zu schätzen, und gerade aktuell lernen wir doch so klar und deutlich, worauf es wirklich ankommt! Macht einfach mit und lasst uns gemeinsam wachsen." Man kann Ruth Moschner nur viel Unterstützung und Durchhaltevermögen wünschen - uns allen zuliebe.

Bild: Mandoga Media/picture-alliance/Cover Images

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