Deutsche Märkte schließen in 6 Stunden 41 Minuten
  • DAX

    12.559,59
    -110,89 (-0,88%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.453,09
    -31,39 (-0,90%)
     
  • Dow Jones 30

    30.316,32
    +825,43 (+2,80%)
     
  • Gold

    1.723,00
    -7,50 (-0,43%)
     
  • EUR/USD

    0,9943
    -0,0043 (-0,43%)
     
  • BTC-EUR

    20.265,09
    +61,06 (+0,30%)
     
  • CMC Crypto 200

    456,33
    +10,90 (+2,45%)
     
  • Öl (Brent)

    86,12
    -0,40 (-0,46%)
     
  • MDAX

    23.186,35
    -312,45 (-1,33%)
     
  • TecDAX

    2.819,28
    -12,20 (-0,43%)
     
  • SDAX

    10.935,73
    -111,58 (-1,01%)
     
  • Nikkei 225

    27.120,53
    +128,32 (+0,48%)
     
  • FTSE 100

    6.998,24
    -88,22 (-1,24%)
     
  • CAC 40

    5.991,72
    -47,97 (-0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.176,41
    +360,97 (+3,34%)
     

ROUNDUP: Irans neuer Präsident lehnt Treffen mit Biden ab

·Lesedauer: 1 Min.

TEHERAN/WASHINGTON (dpa-AFX) - Der neugewählte iranische Präsident Ebrahim Raeissi hat ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden strikt abgelehnt. Auf die Frage, ob er sich ein Treffen mit Biden vorstellen könne, antwortete Raeissi am Montag bei der ersten Pressekonferenz nach seinem Wahlsieg in Teheran: "Nein." Biden ignoriere das Wiener Atomabkommen von 2015 und unterstütze "unmenschliche Sanktionen" gegen das iranische Volk. "Biden muss als erstes alle Sanktionen aufheben, um die USA im Iran wieder glaubwürdig erschienen zu lassen", sagte Raeissi.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, verwies am Montag darauf, dass die USA keine diplomatischen Beziehungen mit dem Iran unterhielten und es keine Pläne für Spitzentreffen gebe. Es sei also unklar, ob sich überhaupt etwas geändert habe. Psaki sagte mit Blick auf die Zukunft des Wiener Atomatomabkommens, aus Sicht der USA liege die Entscheidung in diesem Bereich bei Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei.

Raeissi hatte die Präsidentenwahl am Freitag mit mehr als 60 Prozent der für gültig erklärten Stimmen deutlich gewonnen. Der 60-Jährige war als Spitzenkandidat der Hardliner und nach dem Ausschluss der meisten Kandidaten durch den sogenannten Wächterrat quasi ohne Konkurrenz angetreten. Die Wahlbeteiligung lag unter 50 Prozent - ein Negativrekord bei Präsidentenwahlen im Iran.