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ROUNDUP: Bouffier für Laschet als CDU-Chef

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich für den nordrhein-westfälischen Regierungschef Armin Laschet als neuen CDU-Bundesvorsitzenden ausgesprochen. Bouffier habe bei einer digitalen Konferenz hessischer Delegierter des CDU-Bundesparteitags für Laschet geworben und ihn in der aktuellen Lage als besten Kandidaten bezeichnet, berichteten der Hessische Rundfunk und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" am Dienstag. Ein Sprecher der hessischen CDU bestätigte die Angaben.

Laschet bringe gerade angesichts der Corona-Pandemie und ihrer Folgen die nötigen Voraussetzungen mit, so Bouffier, der selbst stellvertretender Bundesvorsitzender ist. Er stehe nicht nur für Kompetenz in Wirtschaftsfragen, sondern auch für Empathie in der Politik. In Nordrhein-Westfalen habe er zudem gezeigt, dass er eine Partei zusammenführen und gute Regierungsarbeit in einer Koalition leisten könne.

Der hessische SPD-Generalsekretär Christoph Degen urteilte, Bouffier motiviere letztlich die "Fans" von Laschets Gegenkandidaten, dem ehemaligen Fraktionschef Friedrich Merz. Die Rechtskonservativen der Hessen-CDU würden sich "mit Sicherheit nicht an die Empfehlung ihres Landesvorsitzenden halten". "Sie werden nun erst recht versuchen, über ihre Netzwerke eine Mehrheit für den marktradikalen Millionär Friedrich Merz zu organisieren."

Der CDU-Bundesparteitag findet am kommenden Freitag und Samstag digital mit anschließender Briefwahl statt. Neben Laschet und Merz bewirbt sich der Außenpolitiker Norbert Röttgen um die Nachfolge von Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Von insgesamt 1001 Delegierten stellt Hessen 88 Delegierte.