Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 18 Minuten
  • DAX

    13.299,20
    +113,13 (+0,86%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.571,38
    +32,50 (+0,92%)
     
  • Dow Jones 30

    31.438,26
    -62,42 (-0,20%)
     
  • Gold

    1.826,40
    +1,60 (+0,09%)
     
  • EUR/USD

    1,0561
    -0,0026 (-0,24%)
     
  • BTC-EUR

    19.911,62
    -415,37 (-2,04%)
     
  • CMC Crypto 200

    459,49
    -2,31 (-0,50%)
     
  • Öl (Brent)

    111,58
    +2,01 (+1,83%)
     
  • MDAX

    27.255,15
    +101,71 (+0,37%)
     
  • TecDAX

    2.971,89
    +13,36 (+0,45%)
     
  • SDAX

    12.426,79
    +83,51 (+0,68%)
     
  • Nikkei 225

    27.049,47
    +178,20 (+0,66%)
     
  • FTSE 100

    7.350,80
    +92,48 (+1,27%)
     
  • CAC 40

    6.126,24
    +78,93 (+1,31%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.524,55
    -83,07 (-0,72%)
     

ROUNDUP/Aktien New York: Dow setzt Schaukelbörse mit leichten Verlusten fort

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Schaukelbörse in den USA hat sich am Mittwoch mit Verlusten fortgesetzt. Nach einem Auf und Ab am Vortag - mit überraschend deutlichen Gewinnen zum Handelsschluss - gaben die wichtigsten Indizes nun wieder nach.

Unverändert wägen Anleger die Risiken für das Wirtschaftswachstum ab, die sich aus den Bemühungen der Notenbanken ergeben, die hohe Inflation einzudämmen. Entsprechend schwankt die Stimmung zwischen Optimismus und Pessimismus, so dass ein klarer Trend der Börsen weiterhin nicht erkennbar ist. Wasser auf die Mühlen der Pessimisten ist aktuell, dass die Industriestaaten-Organisation OECD ihre Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft wegen des Krieges in der Ukraine deutlich nach unten korrigierte.

Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> gab im frühen Geschäft um 0,37 Prozent auf 33 058,77 Punkte nach. Für den marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> ging es um 0,25 Prozent auf 4150,33 Punkte abwärts. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> legte nach anfänglichen leichten Verlusten zuletzt um 0,25 Prozent auf 12 743,11 Zähler zu.

In den Fokus wird an diesem Donnerstag die Europäische Zentralbank (EZB) rücken, von der erwartet wird, dass sie im Juli die Zinswende im Euroraum einläuten und zugleich das Ende ihrer Wertpapierkäufe beschließen wird. Die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) folgt in der kommenden Woche. Sie hat im Kampf gegen die Inflation die Zinsen bereits deutlich angehoben und dabei ihren geldpolitischen Kurs zuletzt noch verschärft. Frische Inflationsdaten aus den USA werden am Freitag veröffentlicht.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien des Suppenherstellers Campbell <US1344291091> im Blick. Das Unternehmen hatte seine Umsatzprognose angehoben, doch die Papiere drehten nach einem sehr freundlichen Start in die Verlustzone. JPMorgan-Analyst Ken Goldman sprach zwar von starken Quartalszahlen, verwies aber auf die Prognosespanne für den Gewinn je Aktie im vierten Geschäftsquartal. Diese habe die Erwartungen verfehlt. Entweder, so Goldman, sei die Schätzung am Markt zu hoch, oder aber Campbell sei einfach nur vorsichtig.

Unter den weiteren Einzelwerten zogen Novavax <US6700024010> die Aufmerksamkeit auf sich, nachdem die Papiere am Vortag vom Handel ausgesetzt gewesen waren. Ein Beratergremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich für eine Notfallzulassung für den Corona-Impfstoff NVX-COV2373 für Erwachsene ausgesprochen. Die Papiere legten um 2,0 Prozent zu.

An der Nasdaq notierte chinesische Unternehmen aus der Tech-Branche wie Alibaba und Baidu legten zu. Alibaba <US01609W1027> sprangen um 6,7 Prozent hoch und Baidu <US0567521085> um 1,1 Prozent. Im Handel in Hongkong hatte die Hoffnung auf einen nachlassenden regulatorischen Würgegriff Pekings bereit für eine Rally unter Technologiewerten gesorgt.

Die Aktien des TV-Streaminganbieters Roku <US77543R1023> sprangen um 9,6 Prozent hoch. Am Markt kursierten Spekulationen über die Möglichkeit einer Übernahme durch Netflix <US64110L1061>. Diese legten um 2,4 Prozent zu.

State Street <US8574771031> büßten 2,7 Prozent ein. Hier gab es Gerüchte, dass sich die US-Finanzgesellschaft für eine Übernahme der krisengeschüttelten schweizerischen Großbank Credit Suisse <CH0012138530> interessiert. Kolportiert wurde dies in einem Bericht des schweizerischen Finanzportals "Inside Paradeplatz". Eine Sprecherin der Bank wollte die Spekulationen nicht kommentieren.

Für die Anteile des Tabakkonzerns Altria <US02209S1033> ging es um 6,3 Prozent nach unten. Die US-Bank Morgan Stanley ist vor dem Hintergrund gesamtwirtschaftlicher Bedenken inzwischen pessimistisch eingestellt mit Blick auf die Kursentwicklung. Analystin Pamela Kaufman senkte ihr Anlageurteil auf "Underweight" und das Kursziel von 54 auf 50 US-Dollar.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.