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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax freundlich vor Fed und Berichtssaison

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der letztlich schwachen Vorwoche ist der Dax <DE0008469008> am Montag solide in den Handel gestartet. Der Leitindex legte im frühen Handel moderat um 0,19 Prozent auf 15 289,40 Punkte zu. Das Hin und Her der vergangenen Wochen im Bereich zwischen 15 000 Punkten und dem Rekord von knapp über 15 500 Zählern ging damit in die nächste Runde.

Laut Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners nehmen die Anleger weiter eine eher abwartende Haltung ein. Im Moment fehle an den Börsen die Fantasie, um den Dax auf neue Hochs zu heben. "Wir stehen am Beginn einer spannenden Börsenwoche", blickt der Experte voraus. Er verwies dabei auf die Berichtssaison sowie den Zinsentscheid der US-Notenbank Fed.

Die am Freitag nach robusten Wirtschaftsdaten gestiegenen US-Börsen - mit einem Rekordhoch zumindest des S&P 500 <US78378X1072> - gaben dem deutschen Aktienmarkt damit begrenzt frischen Schwung.

Der MDax <DE0008467416> schlug sich zu Wochenbeginn etwas besser, der Index mit den mittelgroßen deutschen Werten legte um 0,56 Prozent auf 32 954,83 Punkte zu. Der Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> stieg sogar um 0,84 Prozent auf ein erneutes Rekordhoch. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> bewegte sich nur denkbar knapp im Plus.

Auf Unternehmensseite ging die Woche noch relativ ruhig los, bevor im weiteren Verlauf sowohl in Europa als auch in den USA zahlreiche Quartalsberichte anstehen. Schlagzeilen machte vor allem der Rüstungskonzern Hensoldt <DE000HAG0005> wegen des Kaufs eines Aktienpakets durch den italienischen Wettbewerber Leonardo <IT0003856405>.

Bei Hensoldt sorgte dies für Übernahmefantasie, die den Aktien vorbörslich zeitweise einen Kurssprung um bis zu einem Viertel bescherte. Im Xetra-Handel relativierte sich dies aber auf ein Plus von gut 5 Prozent auf 16,40 Euro. Für 25,1 Prozent der Anteile zahlt der Käufer je 23 Euro.

Bei den Volkswagen <DE0007664039>-Aktien neigt sich der gute Lauf seit Mitte März vorerst dem Ende entgegen, der Kurs fiel hier im Frühhandel am Dax-Ende um 1,7 Prozent zurück. Sie bewegen sich damit nun schon mehrere Tage unter der charttechnisch relevanten 21-Tage-Linie. Laut einem Händler trüben derzeit Produktionsprobleme wegen der herrschenden Halbleiterknappheit weiter das Stimmungsbild.

Deutliche Kursgewinne von 3,7 Prozent gab es für die Aktien von Borussia Dortmund <DE0005493092. Sie näherten sich damit der 6-Euro-Marke, die zultzt noch eine zu hohe Hürde war. Ehemals abgeschrieben für die Qualifikation zur Champions League, ist der Fußballclub in der Bundesliga nach einer Siegesserie plötzlich wieder dran der Teilnahme in der europäischen Königsklasse.

Ansonsten knüpfte die Vossloh <DE0007667107>-Aktie mit einem Plus von 2,1 Prozent an ihren starken Freitag an. Zuletzt war es die Deutsche Bank, die die Aktie des Bahntechnik-Herstellers optimistisch einschätzte, zum Wochenstart folgte nun die Commerzbank mit einer Kaufempfehlung. In einer Erstbewertung sieht Analyst Frederick Wilkinson mit einem Kursziel von 52 Euro fast 20 Prozent Luft nach oben.