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Rettung durch die Feuerwehr: Studentin saß im Trockner fest

Moritz Piehler
·Freier Autor
·Lesedauer: 2 Min.

Typischer WG-Abend: Eine Studentin aus Yorkshire lässt sich auf eine Mutprobe ein, klettert in einen Wäschetrockner und muss dann von der örtlichen Feuerwehr befreit werden.

Lädt sonst eher Katzen und Kleinkinder zum Reinklettern ein: Ein offener Wäschetrockner. (Symbolbild: Getty)
Lädt sonst eher Katzen und Kleinkinder zum Reinklettern ein: Ein offener Wäschetrockner. (Symbolbild: Getty)

Die besten Ideen kommen ja bekanntlich im Rausch. So forderten die WG-Mitbewohnerinnen einer englischen Studentin sie heraus, in einen Wäschetrockner zu klettern. Die 21-jährige Rosie Cole bestand die Mutprobe mit Bravour- allerdings saß sie dann in dem Trockner fest und konnte sich nicht mehr befreien. Zum Glück waren die Studentinnen der Hull University in Yorkshire trotz Wein und Tequila noch so geistesgegenwärtig, die Feuerwehr zur Hilfe zu rufen.

Drei Feuerwehrleute zur Rettung

Ihre Mitbewohnerin Lydia Dunwell wurde vom Heulen der Sirenen geweckt und kam nach unten, um zu gucken, was passiert war. Zunächst sei die 21-jährige “geschockt und sprachlos” gewesen, berichtete die Daily Mail. Dann aber tat die Psychologie-Studentin das nächst sinnvolle: Sie begann die ganze absurde Szenerie zu filmen und postete Video der Rettungsaktion danach auf sozialen Medien.

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Es brauchte drei Feuerwehrmänner, um Cole aus dem Trockner zu befreien. Trotz der komischen Aspekte der Situation habe sie langsam angefangen, sich unwohl zu fühlen. Beim Versuch selbst heraus zu klettern sei der Trockner gekippt, Arme und Beine hätten nach zwanzig Minuten Feststecken angefangen zu schmerzen, berichtete Rosie Cole der britischen Boulevardzeitung The Sun. Reumütig sagte die gerettete Studentin: “Das war definitiv nicht einer meiner besten Momente. Ich glaub das lass ich in meinem Lebenslauf weg.” Dass sie sich nicht besonders gut mit den Maschinen auskannte hingegen erklärt sich von selbst. Denn wie sie im Interview mit der Sun zugab, macht sie ihre Wäsche nie selbst. “Den Trockner hab ich noch nicht einmal benutzt,” sagte Cole. Immerhin kennt sie ihn jetzt in und auswendig und kam zu dem Schluss: “Vielleicht sollte ich meine Klamotten reinwerfen, wenn sie gerade nicht an meinem Körper sind.”

Feuerwehrleute nehmen Rettungsaktion mit Humor

Die herbeigerufenen Feuerwehrleute nahmen die skurrile Rettungsaktion ebenfalls mit Humor. Nachdem sie Rosie befreit hatten, guckten sie noch in weitere Maschinen und riefen hinein: “Noch jemand hier drinnen?” Dann gaben sie den Studentinnen noch eine Einführung in das richtige Verhalten bei einem Brand.

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