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Der reichste Fußballer der Welt spielt in Thailand und hat ein Vermögen von 18,5 Milliarden Euro

Der reichste Fußballer der Welt, Faiq Bolkiah, im blauen Trikot seines ehemaligen Vereins Leicester City. - Copyright: Plumb Images / Kontributor / Getty Images
Der reichste Fußballer der Welt, Faiq Bolkiah, im blauen Trikot seines ehemaligen Vereins Leicester City. - Copyright: Plumb Images / Kontributor / Getty Images

Wenn ihr den weltweit reichsten Fußballer erraten müsstet, würden euch sicherlich einige in den Sinn kommen: Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder vielleicht Neymar (da Silva Santos Júnior). Sie zählen zu den weltweit besten und bekanntesten Spielern des Fußballs. Ihr Können und ihre Berühmtheit bringt ihnen nicht nur beim Fußball jede Menge Geld ein, sondern auch Werbedeals. Einige Marken setzen für ihr Marketing auf diese bekannten Gesichter, wovon auch die Konten der Profis ordentlich profitieren. Doch nun steht fest: Keiner von ihnen ist der reichste Fußballer der Welt. Diesen Titel trägt Faiq Bolkiah, wie das Magazin "GQ" berichtete.

Faiq Bolkiah? Einigen Fußballfans könnte dieser Name ein Begriff sein, vielen Menschen sagt er vermutlich eher weniger. Denn warum ist ausgerechnet ein bruneiischer Nationalspieler der reichste Fußballer der Welt? Wirft man allerdings einen Blick auf seine Familiengeschichte, wird der Grund schnell deutlich. Der 25-jährige Faiq Bolkiah ist der Neffe des bruneiischen Sultans Hassanal Bolkiah. Das Privatvermögen des Sultans wird auf umgerechnet 18,54 Milliarden Euro geschätzt. Aufgrund des Vermögens seiner Familie gilt Faiq Bolkiah daher als der mit Abstand reichste Spieler der Welt, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

Faiq Bolkiahs Onkel, Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah. - Copyright: Suhaimi Abdullah / Kontributor / Getty Images
Faiq Bolkiahs Onkel, Sultan von Brunei, Hassanal Bolkiah. - Copyright: Suhaimi Abdullah / Kontributor / Getty Images

Bolkiah wechselt häufig den Verein

Faiq Bolkiah wurde in Los Angeles geboren und besitzt sowohl die US-amerikanische als auch die bruneiische Staatsbürgerschaft. Aktuell spielt er beim thailändischen Erstligisten Chonburi FC, wird diesen jedoch im Juni verlassen – ein neuer Verein ist noch nicht in Aussicht. Bolkiah spielte in Chonburi 32 Erstligaspiele und schoss dabei nur zwei Tore. Zuvor spielte er beim portugiesischen Verein CS Marítimo. Bis dahin hatte er die meiste Zeit seiner Fußball-Karriere in britischen Vereinen verbracht.

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Angefangen in der Jugend bei AFC Newbury, wechselte er später zu Southampton und verbrachte dann einige Zeit bei Arsenal und FC Chelsea, bevor er zu Leicester City ging. Doch gespielt hat Bolkiah während seiner Zeit in den britischen Clubs kein einziges Profispiel. Bei internationalen Wettkämpfen tritt er dennoch für die Nationalmannschaft von Brunei an und konnte in insgesamt sechs Länderspielen bislang ein Tor durch einen Elfmeter erzielen.

Sein Vater führt ein exzessives Leben

Während Faiq Bolkiah an seiner Fußball-Karriere arbeitet, wird seinem Vater, Jefri Bolkiah, nachgesagt, ein sehr exzessives Leben zu führen. In seinen 15 Jahren als Leiter der Brunei Investment Agency soll er insgesamt über elf Milliarden Euro verprasst haben. Britischen Medien zufolge soll der Bruder des Sultans eine Vorliebe für Autos und teure Uhren haben. Seine Garage soll aus Bentleys, Ferraris und Rolls-Royces bestehen. Insgesamt soll Jefri Bolkiah über 2300 Autos besitzen. Anlässlich seines 50. Geburtstag im Jahr 2004 bat er sogar Michael Jackson höchstpersönlich um ein Privatkonzert. Dieses ließ er sich 10,5 Millionen Euro kosten.

Auch wenn Faiq Bolkiah ausgesorgt hat und sich nicht um eine feste Einkommensquelle kümmern müsste, ist er fest entschlossen, seiner Fußball-Karriere weiter nachzugehen. Er habe es schon immer geliebt, Fußball zu spielen, erzählte er in einem seltenen Interview. Seitens seiner Familie bekomme er Zuspruch, sagte er. „Meine Eltern haben mich immer unterstützt, um meinen Traum, Fußballer zu werden, zu verwirklichen. Sie haben mich in meiner Kindheit sowohl psychisch als auch physisch hart trainiert, daher muss ich sagen, dass sie meine Vorbilder sind.“

jk/vn