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Die reichste Familie der Welt ist in dieser Woche um 18 Milliarden Euro ärmer geworden

Der Walmart-Clan: Rob, Alice und Jim Walton
Der Walmart-Clan: Rob, Alice und Jim Walton

Hin und wieder gibt es schlechte Tage für Familienunternehmen. Die Familie Walton, die Walmart kontrolliert, verlor am Dienstag fast 19 Milliarden Dollar (18 Milliarden Euro), als die Walmart-Aktie einbrach.

Walmart gab in dieser Woche seine Ergebnisse bekannt und verfehlte die Gewinnerwartungen für das vergangene Quartal. In den drei Monaten bis Ende April verdiente Walmart unterm Strich 2,1 Milliarden Dollar (2,0 Milliarden Euro) und damit knapp ein Viertel weniger als vor einem Jahr. Die Aktie des Unternehmens fiel um 11,4 % und verzeichnete damit den größten Einbruch seit fast 35 Jahren, wie Bloomberg berichtete.

Brett Biggs, Walmarts Finanzchef, erklärte gegenüber dem TV-Sender CNBC, das schwierige Quartal sei unter anderem auf die Überbesetzung der Filialen bei der Einstellung von Mitarbeitern durch Corona, Lagerprobleme und die hohen Kraftstoffpreise zurückzuführen.

Auch die Inflation wirke sich auch auf Walmart aus. Die Menschen kaufen Artikel, an denen Walmart weniger verdient, etwa Eier statt teurer Luxusartikel, an denen das Geschäft mehr verdient, fügte Biggs hinzu.

Die Waltons, zu denen auch drei der Kinder des verstorbenen Mitbegründers Sam Walton gehören, besitzen etwas weniger als die Hälfte des Unternehmens und verfügen laut Bloombergs Milliardärsindex gemeinsam über ein Vermögen von insgesamt 212 Milliarden Dollar (rund 200 Milliarden Euro). Der Index listet die Waltons dennoch weiterhin als die reichste Familie der Welt.

toh

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