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"The Voice": Entsetzen über Sarah Connors "Cancel Culture"-Statement

·Lesedauer: 4 Min.

Ärger und Irritationen im Team Sarah Connor! Mit Anouar Chauech hatten ProSieben, Sat.1 und die Produktionsfirma Bildergarten kurzfristig einen Top-Favoriten aus ihrem "The Voice"-Team gekickt - wegen respektlosen Verhaltens. Eine Entscheidung, die seine Coachin nun zum Entsetzen vieler kritisierte!

Sarah Connor im Coaching-Stuhl bei The Voice 2021
"Es gibt Gründe ..." Sarahs Statement zu Anouars Ausscheiden empfinden viele Fans als Verharmlosung von dessen Verhalten. (Bild: © SAT.1/ProSieben/Claudius Pflug)

Als Favoritengruppe war Sarah Connors (41) "The Voice"-Team in die "Battles" gestartet - doch nun in den "Sing-Offs" der ProSieben/SAT.1-Show ging es drunter und drüber: Gleich mit zwei Kandidaten weniger als geplant trat sie an! Während allerdings Anton Verzani (22) freiwillig aus persönlichen Gründen ausgestiegen war, hatte man Anouar Chauech kurzfristig aus der Show gekickt.

Der 26-jährige habe, so das Statement der Sender, "im Umfeld der Proben mehrfach gegen die Werte verstoßen, für die 'The Voice' steht: Fairness und ein respektvoller Umgang miteinander". Natürlich warteten die Fans mit Spannung auf Sarah Connors Meinung zum Thema.

Doch da mussten sie sich gedulden, denn zunächst kämpften die Kandidatinnen und Kandidaten aus Mark Forsters (38) Team um einen Platz im Viertelfnale. Zwei würde das TV-Publikum via App-Voting vergeben, einen der Coach selbst. Von Schlagersternchen Stefanie Black (23) über Metalrocker Alex Kerski (24) bis hin zur Grande Dame Karen Ann Tepperis (71) und dem verletzlichen Chris Gogler (31) kämpfte eine bunte Mischung ums Weiterkommen.

Luna Farina singt für den schon ausgeschiedenen Papa

Den Auftakt machte Influencerin Luna Farina (19), die den Prince-Klassiker "Purple Rain" für ihren Papa sang, einen bereits ausgeschiedenen Kandidaten der diesjährigen Staffel. Prompt ersang sie sich damit einen der beiden begehrten "Hot Seats", die über das Weiterkommen entscheiden würden. Auf dem anderen landete die Beatbox-Combo The Razzzones, doch alles könne sich "jederzeit ändern", wie Moderator Thore Schölermann (37) nicht müde wurde zu betonen.

Luna Farina bei den SIng-Offs 2021
Luna Farina hat als Influencerin bereits ein große Fangemeinde, die sie in die nächste Runde wählt. (Bild: © SAT.1/ProSieben/Claudius Pflug)

Tat es aber lange nicht. Erst das Ehepaar Charlene (32) und Florian Gallant (35) schubste die Band vom "Hot Seat"-Thron, nachdem es mit einer energiegeladenen Interpretation von Tina Turners "The Best" überzeugen konnte. Und dabei blieb es: Luna und die Gallants wurden von den Zuschauerinnen und Zuschauern in die nächste Runde gewählt. Doch auch die Beatboxer konnten jubeln: Mark gab seine Stimme den Razzzones.

"Erbärmlich" - Fans nach Stament "enttäuscht von Sarah"

Dann waren Sarah Connors Schützlinge an der Reihe, und die Team-Chefin äußerte sich endlich zur "Unruhe" in ihren Reihen - allerdings auf eine Weise, die vielen Fans gar nicht schmeckte. Sie "bedaure" Anouars Ausscheiden sehr und stehe "für alles andere als diese Cancel Culture". Und weiter: "Ich glaube, dass es Gründe dafür gibt, wenn jemand jemand anderen abwertend behandelt. Darum gab es in den letzten Tagen viele intensive Gespräche mit meinem Team ..." Sie wolle verstehen, warum jemand so agiere und werbe für "Inklusion".

Auf Twitter wurde das Statement heftig kritisiert: "Erbärmlich", fand es etwa ein User, andere zeigten sich "enttäuscht von Sarah" und einer drückte sich besonders drastisch aus: "Wenn sich jemand wie ein A....loch verhält, haben Konsequenzen nichts mit 'Cancel Culture' zu tun."

Möglich, dass die von vielen als Victimblaiming interpretierte Aussage "... dass es Gründe gibt" von Sarah Connor als Hinweis gemeint war, dass es wichtig sei, die Ursachen für unfaires Verhalten zu erforschen. Auf den Social-Media-Kanälen aber lobten viele das radikale Vorgehen der Sender und kritisierten Connor dafür, dass sie diesen "komplett in den Rücken" falle. Was genau sich Anouar erlaubt hatte, blieb indes zunächst unklar.

Bescheidener, aber wirkungsvoller Auftritt

Die verbliebenen sechs Talente aus Team Sarah lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Noordin Dermali (42) sang sich mit "Cry Me A River" von Justin Timberlake auf einen "Hot Seat", den anderen belegte der bescheiden auftretende Kameruner Archippe Mbongue Ombang (22) - und blieb dort die ganze Zeit, obwohl er erst als Letzter sang ("Wonderful World" von Louis Armstrong).

Weder Bluesrocker Robert Cotton (69) noch Paradiesvogel Joel Zupan (27) oder Rapper Joemismo (22) konnten ihn vertreiben. Noordin musste allerdings seinen Platz räumen: Katarina Mihaljević (21) und ihre Version von Adeles "All I Ask" war einfach zu gut. Als drittes Talent wählte Sarah schließlich Joel für sein "Sweet Transvestite" aus der "Rocky Horror Picture Show" ins Viertelfinale - doch auch Joemismo darf weiter auf den Sieg hoffen: Ihn schnappte sich Comeback-Stage Coachin Elif!

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