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Qatar-Airways-Chef rechnet mit A380 ab: „Größter Fehler in der 27-jährigen Geschichte der Airline“

·Lesedauer: 1 Min.
Ein Airbus A380 der Qatar Airways.
Ein Airbus A380 der Qatar Airways.

Als Qatar Airways vor zehn Jahren den ersten A380 seiner Flotte ausgeliefert bekam, war Chef Akbar Al Baker zuversichtlich, dass die zehn Superjumbos den Flugservice auf ein neues Level heben würde. Heute gibt Al Baker zu, dass der Kauf des Airbus A380 der „größte Fehler“ in der 27-jährigen Geschichte der Airline war. Damit bekräftigt Al Baker das schon länger vermutete Ende des Superjumbos bei der Golf-Airline, wie das Portal „Reisetopia“ berichtet.

Der Airbus A380 wird bei Qatar Airways wohl keine Zukunft haben. Seit längerer Zeit ist bereits die Hälfte der Flotte ausgemustert. Auf einem Webinar von „Simple Flying“ begründet Al Baker das folgendermaßen: "Rückblickend war es der größte Fehler, den wir gemacht haben, die A380 zu kaufen. Wir haben den A380 aus dem Verkehr gezogen, einfach, weil er ein sehr treibstoffineffizientes Flugzeug ist. [...] Ich glaube nicht, dass es in absehbarer Zeit einen Markt für dieses Flugzeug gibt." Grund dafür ist laut Al Baker auch, dass umweltbewusste Menschen einen Flug mit einem A380 eher vermeiden würden.

Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise und eines nicht näher definierten „Fehlers im Design“ scheint nun auch das Schicksal der letzten fünf Flugzeuge besiegelt. Somit dürfte die A380 aus der Flotte von Qatar Airways bald endgültig verschwunden sein.

Künftig will die Airline vielmehr auf moderne und treibstoffsparende Jets wie den Airbus A350 und die Boeing 787 umrüsten. 2022 bis 2023 soll zudem die heiß erwartete Boeing 777X zum Einsatz kommen. Die Boeing 777-9-Flotte der Airline ist derzeit größtenteils mit Business-Class ausgestattet und soll um eine weiterentwickelte Version der Qsuite ergänzt werden. Einige Flugzeuge, die auf Premium-Routen wie nach London und Paris fliegen, sollen demnach eine „exklusive“ First Class Kabine erhalten.

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