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Puigdemont und seine Unabhängigkeitsbewegung

·Lesedauer: 1 Min.

2017: Referendum

Nach einem Referendum in der spanischen Region erklärt das katalanische Parlament in Barcelona 2017 die Unabhängigkeit Kataloniens – nach Ansicht der spanischen Justiz ist der Volksentscheid aber illegal.

Einen Monat später: Acht Abgeordnete des katalanischen Parlaments werden festgenommen, unter ihnen Kataloniens Vizepräsident Oriol Junqueras. Carles Puigdemont geht nach Brüssel ins Exil, Spaniens Behörden suchen ihn per internationalem Haftbefehl.

2018: keine Auslieferung

2018 wird Puigdemont in Deutschland festgenommen. Ein deutsches Gericht verweigert aber die Auslieferung wegen des Vorwurfs der Rebellion.

2019: Spannungen

Im Oktober 2019 werden neun hochrangige Vertreter der Unabhängigkeitsbewegung wegen ihres Engagements bei der versuchten Abspaltung Kataloniens verurteilt. In Barcelona protestieren viele Menschen, es kommt zu Zusammenstößen mit der Polizei.

2020: Entspannung

2020 nimmt die spanische Regierung wieder Gespräche mit der katalanischen Regionalregierung auf. Entspannung verspricht auch, dass Kataloniens neuer Regierungschef Pere Aragonés als gemäßigter gilt als Carles Puigdemont.

Und auch aus Madrid kommen versöhnliche Signale: Im Juni 2021 werden die neun verurteilten katalanischen Separatisten begnadigt.

2021: Festnahme

Die Jagd auf Carles Puigdemont ist damit aber nicht abgesagt. Der hat inzwischen seine politische Immunität verloren, die er eigentlich als Abgeordneter des EU-Parlaments noch immer genießt. Schließlich wird er auf der italienischen Mittelmeerinsel Sardinien festgenommen.

Unterdessen gehen nach einem halben Jahr Unterbrechung die Verhandlungen zwischen der Regierung in Madrid und den spanischen Separatisten weiter – mit bisher offenem Ausgang.

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