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Privatbanken nehmen ehemalige Landesbank in Einlagensicherung auf

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/HAMBURG (dpa-AFX) - Nach einer dreijährigen Übergangsphase nehmen Deutschlands Privatbanken die inzwischen privatisierte und umbenannte HSH Nordbank in ihre Einlagensicherung auf. Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) wird zum 1. Januar 2022 ordentliches Mitglied im Bundesverband deutscher Banken (BdB) und wechselt zu diesem Zeitpunkt aus dem öffentlich-rechtlichen Lager in den Einlagensicherungsfonds der privaten Banken. Das beschloss der BdB-Vorstand nach Angaben des Verbandes am Montag bei einer Sitzung in Brüssel.

"Die Aufnahme der Hamburg Commercial Bank in die private Einlagensicherung ist ein besonderes Ereignis für den Finanzstandort Deutschland. Denn erstmals nehmen wir eine ehemalige Landesbank bei uns auf", erklärte Deutsche-Bank-Chef <DE0005140008> Christian Sewing in seiner Funktion als Präsident des Bankenverbandes.

Die Länder Hamburg und Schleswig-Holstein hatten ihre unter einem Berg problematischer Schiffskredite ächzende Landesbank zunächst mit Steuermilliarden vor der Pleite bewahrt und Ende 2018 auf Druck der EU-Kommission an eine Gruppe von US-Finanzinvestoren veräußert. Käufer und Verbände hatten sich damals auf die dreijährige Übergangsphase geeinigt, um einen Wechsel in die private Einlagensicherung zu ermöglichen, die Kundengelder über die gesetzliche Einlagensicherung hinaus schützt.

"Mit dem Wechsel in den Einlagensicherungsfonds des BdB endet zugleich die dreijährige, tiefgreifende Transformation der HCOB zu einer solide aufgestellten privaten Geschäftsbank", bilanzierte HCOB-Chef Stefan Ermisch. "Wir sind heute als kapitalstarker und nachhaltig profitabler Spezialfinanzierer am deutschen Bankenmarkt aktiv und unsere operativen Margen entwickeln sich weiterhin erfreulich." Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Institut nach erneut angehobener Prognose nun nach Steuern "deutlich über 300 Millionen Euro" Gewinn.

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