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Porsche steigt ein: 100 Millionen Euro für neues Startup des Ex-Sonnen-Chefs Schröder

·Lesedauer: 2 Min.
Hat bei Tesla-Chef Elon Musk gelernt: Philipp Schröder.
Hat bei Tesla-Chef Elon Musk gelernt: Philipp Schröder.

Der Investmentarm von Porsche beteiligt sich zusammen mit deutschen Family Offices an dem Hamburger Energie-Startup 1Komma5°. Medienberichten zufolge sollen rund 100 Millionen Euro in das von Ex-Sonnen-Chef Philipp Schröder, Micha Grüber und Jannik Schall gegründete Unternehmen geflossen sein.

Das Hamburger Startup 1Komma5° will Eigenheimbesitzer und Halter von E-Autos dabei unterstützen, klimaneutraler zu leben. Das Startup hat Photovoltaikanlagen, Stromspeicher, Ladeinfrastruktur und Wärmepumpen im Sortiment und kümmert sich sowohl um den Vertragsabschluss als auch die Installation. Um die dafür nötige Software, Vermittlung von Fachkräften und Vernetzung will sich 1Komma5° kümmern.

Das Startup bietet auch Ökostrom-Tarife an. Dem Unternehmen zufolge gehe es darum, dass jeder, der CO2-neutral lebt, dafür belohnt wird. Für einen Teil der Kosten sollen die großen Umweltsünder aufkommen: beispielsweise Mineralölkonzerne. Die Mineralölwirtschaft ist gesetzlich dazu verpflichtet, den Umstieg auf erneuerbare Energien mitzufinanzieren. Die sogenannte Treibhausgas-Minderungsquote (THG-Quote) ist eine Art Klimaschutz-Instrument, um Geld umzuverteilen. Davon können ab kommendem Jahr auch Eigenheim- und E-Auto-Besitzer profitieren.

1Komma5° sammelt die Ansprüche und organisiert die Zertifizierung zur THG-Quote beim Umweltbundesamt und deren Verkauf an die Ölkonzerne. Die Erlöse sollen an die Kunden gehen in Form von kostenlosem Strom aus erneuerbaren Energien.

Die Hamburger zielen darauf ab, Elektroinstallations-Unternehmen in Deutschland zu übernehmen, um über ausreichend Fachkräfte zu verfügen. Danach steht die Expansion nach Österreich und in die Schweiz an. Mit den knapp 100 Millionen Euro sollen unter anderem auch Showrooms eröffnet werden, in denen sich potenzielle Kunden die Bausteine ​​eines klimaneutralen Hauses anschauen können.

Dass auch Porsche investiert hat, ist eher ungewöhnlich. Sonst hat sich der Autohersteller vor allem an reinen Mobility-Ventures beteiligt. Zuletzt an dem Sensortechnologie-Startup Trieye, dem Mikromobilität-Anbieter Ridepanda und dem Sensor-Startup Tactile Mobility. „Mit dieser Investition wollen wir unsere Ambitionen im Bereich Smart City und Nachhaltigkeit unterstreichen“, sagte Patrick Huke, Leiter Porsche Ventures Europe und Israel, gegenüber Techcrunch.

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