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Ungarn und Polen dementieren Anschluss an rechte EU-Fraktion

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(Bloomberg) -- Vertreter der Regierungsparteien Ungarns und Polens haben eine Meldung dementiert, derzufolge sie sich der rechtsextremen Fraktion “Identität und Demokratie” im Europäischen Parlament anschließen wollen, der auch die deutsche AfD und die österreichische FPÖ angehören. Das hatte zuvor die ungarische Nachrichtenwebsite 444.hu gemeldet.

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Die Familienministerin des ungarischen Premiers Viktor Orban, Katalin Novak, erklärte auf Facebook für dessen Partei: “Entgegen anderslautender Meldungen kann ich jedem zusichern, dass Fidesz nur mit demokratischen, konservativen Parteien kooperieren wird”. Der polnische Europa-Abgeordnete Zdzislaw Krasnodebski wies den Bericht ebenfalls als falsch zurück, bestätigte aber Pläne für ein Treffen “konservativer Anführer” am 4. Dezember in Warschau.

Außer AfD und FPÖ tummeln sich in der ID-Fraktion auch noch die italienische Lega von Matteo Salvini und die französischen Nationalisten von Marine Le Pen. Orbans Fidesz sucht immer noch eine neue politische Heimat, nachdem sie Anfang des Jahres aus der Europäischen Volkspartei herausgedrängt worden war, der dominierenden Mitte-Rechts-Gruppe im Europaparlament.

Überschrift des Artikels im Original:

Hungarian, Polish Rulers to Join Far-Right EU Group, 444.hu Says

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