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Onlinestärke erspart Douglas womöglich härtere Sanierung

Richard Weiss
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Die Parfümeriekette Douglas GmbH könnte dank einem in der Pandemie boomenden Onlinegeschäft noch einmal mit einem blauen Auge davonkommen. Die Hoffnung, dass dadurch ein Schuldenschnitt vermieden werden kann, trieb am Mittwoch die Anleihen nach oben.

Im Kalenderjahr 2020 hat sich der Onlineumsatz der Kette auf etwa 1 Milliarde Euro fast verdoppelt, verglichen mit 585 Millionen Euro im Fiskaljahr 2018/2019, sagte eine mit den Zahlen vertraute Person. Damit konnten Ausfälle im Ladengeschäft wegen der wiederholten Lockdowns zum Teil ausgeglichen und der Umsatzrückgang des gesamten Unternehmens auf einen einstelligen Prozentbetrag eingedämmt werden.

Die 2023 fällige nachrangige 335-Millionen-Euro-Anleihe stieg um bis zu 18 Cent auf 85 Cent je Euro Nennwert, der höchste Stand seit März, zeigen von Bloomberg erhobene Preisdaten. Noch im April waren sie auf bis zu 28 Cent gefallen. Für die nicht-nachrangige 300-Millionen-Euro-Anleihe, die bis Sommer 2022 läuft, wurden bis zu 98 Cent je Euro geboten, 3 Cent mehr als zuletzt.

Schwierig wird es für das seit 2015 vom Finanzinvestor CVC Capital Partners kontrollierte Unternehmen und seine Beschäftigten dennoch. Douglas will etwa 500 seiner 2.400 Filialen in Europa schließen, viele davon in Südeuropa. In Deutschland könnten um die 50 Standorte betroffen sein. Ende Januar dürfte das Unternehmen seine Geschäftszahlen und die Pläne öffentlich machen, so die Person.

CVC hatte das Unternehmen vom Advent übernommen, einem weiteren Finanzinvestor. Das Manager-Magazin hatte zuerst über die Pläne berichtet. Das Magazin berichtet auch, eine erneute Börsennotierung könnte 2022 anstehen.

Douglas wollte die Informationen nicht kommentieren.

(Wiederholung von Mittwoch.)

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