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Online-Shopping, Rente, Mindestlohn – das ändert sich im Juli

·Freiberufliche Journalistin
·Lesedauer: 3 Min.

Der Sommermonat Juli bringt zahlreiche Änderungen für Verbraucher. Betroffen sind Onlineshopping, Rente, Mindestlohn und mehr. Alles Wichtige im Überblick.

Was ist neu im Juli? (Bild: Getty Images)
Was ist neu im Juli? (Bild: Getty Images)

Verbot von Einwegplastik

Der neue Monat bringt ein Gesetz mit sich, das für mehr Klimaschutz sorgen soll. Ab 3. Juli gilt EU-weit ein Produktionsverbot für viele Einwegplastik-Artikel. Darunter fallen Einwegbesteck und -geschirr aus Plastik, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff sowie To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essenbehälter aus expandiertem Polystyrol (bekannt als Styropor).

Laut einer Information der Bundesregierung betrifft die Verordnung auch Wegwerfteller, -becher oder -besteck, aus biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen. Gleiches gilt für Einweggeschirr aus Pappe, das nur zu einem geringen Teil aus Kunststoff besteht oder mit Kunststoff überzogen ist.

Ware, die noch im Handel vorhanden ist, darf aber noch verkauft werden.

Der Mindestlohn steigt

Ab dem 1. Juli steigt in Deutschland der Mindestlohn. Die Grenze wird um 10 Cent von 9,50 Euro auf 9,60 Euro angehoben. Geplant ist eine schrittweise Anpassung bis 2022, dann soll der Mindestlohn 10,45 Euro betragen.

3G-/UMTS-Netze werden abgeschaltet

Ab Anfang Juli stellen viele Telefonanbieter wie etwa Vodafone und die Telekom die 3G-/UMTS-Netze nicht mehr zur Verfügung. Betroffene Kunden haben Informationsschreiben erhalten.

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Ende der Homeoffice-Pflicht

Die Corona-Neuinfektionen gehen vielerorts gen Null. Das Bundeskabinett hat deshalb eine Anpassung der Corona-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Ab dem 1. Juli gibt es keine Homeoffice-Pflicht mehr.

Gesetzlich vorgeschrieben sind dann nur noch die Verpflichtung zum Testangebot sowie die AHA-L-Regeln – Abstand halten, Hygienevorschriften beachten, Alltagsmaske tragen und regelmäßig lüften.

Online-Shopping im Ausland

Ab Juli fällt die bisherige Zoll-Freigrenze von 22 Euro weg. Für alle Waren die außerhalb der EU bestellt werden, etwa aus den USA, Großbritannien oder China, sind ab dato Gebühren für die Einfuhr fällig. Lediglich Waren, die weniger als einen Euro kosten, fallen nicht unter die neue Regelung.

Rentenerhöhung im Westen fällt aus

Traditionell werden die Renten jedes Jahr im Sommer erhöht. Im Westen Deutschlands in diesem Jahr aber nicht, da bleibt bei den Renten alles beim Alten. Rentner im Osten dürfen ab 1. Juli mit einer leichten Erhöhung von 0,72 Prozent rechnen. Grund für die Ungleichheit: Bis 2024 soll es zwischen Ost- und West-Renten keinen Unterschied mehr geben.

Änderungen im Gesundheitswesen

Bereits seit dem 1. Januar haben Versicherte gegenüber ihren Krankenkassen Anspruch auf eine kostenlose elektronische Patientenakte (ePA) via App fürs Smartphone. Ab 1. Juli müssen alle Arztpraxen über die notwendige Ausstattung verfügen, um Daten über die sogenannte Telematikinfrastruktur (TI) in die elektronische Patientenakte (ePA) zu übertragen.

Auch Rezepte für verschreibungspflichtige Medikamente werden zum Auslaufmodell. Ab 1. Juli geht das elektronische Rezept in die Testphase. Zunächst startet das E-Rezept als Modellprojekt in der Region Berlin-Brandenburg und soll im letzten Quartal bundesweit ausgerollt werden. Zum 1. Januar 2022 soll das E-Rezept dann verpflichtend werden.

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