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Nur noch neun Monate als Geimpfter – EU will Gültigkeit der Impfung für Reisende beschränken

·Lesedauer: 2 Min.
Der EU-weit gültige digitale Impfpass könnte künftig nach neun Monaten seine Gültigkeit verlieren.
Der EU-weit gültige digitale Impfpass könnte künftig nach neun Monaten seine Gültigkeit verlieren.

Die Europäische Union empfiehlt eine neunmonatige Frist für die Gültigkeit von Covid-19-Impfungen für Reisen in die EU und innerhalb der EU und schlägt außerdem vor, geimpfte Reisende zu bevorzugen. Wer aktuell den Status "geimpft" innehat, würde diesen dann spätestens neun Monate nach der zweiten Impfung verlieren. Die EU will damit auf die verminderte Wirkungsdauer der Impfstoffe gegen das Coronavirus reagieren. Ein Ausweg wäre eine Auffrischungsimpfung.

Die Kommission schlägt vor, dass die Mitgliedstaaten weiterhin alle Reisenden aufnehmen sollten, die mit den von der EU zugelassenen Impfungen geimpft sind, das schrieb zuerst die Nachrichtenagentur "Bloomberg". Außerdem wird gefordert, dass die Länder ab dem 10. Januar wieder alle Reisenden aufnehmen, die von der Weltgesundheitsorganisation zugelassene Impfstoffe verwendet haben.

Einige EU-Länder reagieren bereits mit Verkürzungen

Auch Vertreterinnen und Vertreter von anderen EU-Ländern zeigten sich offen dafür, angesichts der Booster-Impfungen die Absprachen für das einheitliche Impfzertifikat der EU zu aktualisieren. In manchen Staaten ist die Gültigkeit bereits beschränkt worden. In Frankreich und Griechenland etwa müssen vor allem ältere Menschen künftig damit rechnen, dass ihr Zertifikat nicht mehr gültig ist, wenn sie keine dritte Impfung erhalten haben. Auch Italien hat gerade gestern erst verkündet, dass der Green Pass künftig nur noch neun Monate gelten soll.

Mit den vorgeschlagenen Aktualisierungen wird die neue Frist für die Gültigkeit der Covid-Impfungen eingeführt und deutlich gemacht, dass Auffrischungsimpfungen über den Neun-Monats-Zeitraum hinaus erforderlich sind. Die EU erklärte jedoch, sie sei noch nicht bereit, eine Gültigkeitsdauer für Bescheinigungen vorzuschlagen, die aufgrund von Auffrischungsimpfungen ausgestellt werden. Die Kommission schlägt außerdem vor, ihre Regeln für das digitale EU-Zertifikat über den nächsten Sommer hinaus zu verlängern, sagte EU-Kommissar Didier Reynders.

Die EU-Regierungen drängen darauf, die Unterschiede in den Vorschriften zur Sicherung der Reisefreiheit auszugleichen, nachdem die Regierungen unterschiedliche Ansätze in Bezug auf die Gültigkeitsdauer von Impfungen und die Handhabung von Auffrischungsimpfungen verfolgt haben. Die Kommission bietet Empfehlungen an, die von den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden könnten.

Über die nicht verbindlichen Vorschläge müssen nun die EU-Länder beraten und dann eine gemeinsame Position dazu verabschieden. Gerade zu Beginn der Corona-Pandemie in Europa gab es viele unterschiedliche Regeln mit teils kilometerlangen Staus wegen Grenzschließungen und entsprechend negativen wirtschaftlichen Auswirkungen.

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