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In Niedersachsen sollen Warnstreiks im öffentlichen Dienst ausgeweitet werden

·Lesedauer: 1 Min.

HANNOVER (dpa-AFX) - Nach vereinzelten Warnstreiks im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes sollen die Arbeitsniederlegungen auch in Niedersachsen deutlich ausgeweitet werden. Die Gewerkschaft Verdi rief für Dienstag (29. September) etwa Beschäftigte in den Städten Salzgitter, Braunschweig und Wolfsburg zu Arbeitsniederlegungen auf. Davon betroffen sind unter anderen Entsorgungsunternehmen, Straßenreinigungen und Stadtverwaltungen.

Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die bundesweit 2,3 Millionen Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens aber 150 Euro, bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Mitte September war die zweite Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben. Die dritte Verhandlungsrunde ist für den 22. und 23. Oktober angesetzt.

Ein Verdi-Sprecher betonte im Vorfeld, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Kitas zum Streik aufgerufen würden. Das sei eine Reaktion auf die lange angespannte Betreuungssituation für viele Eltern während der Corona-Pandemie.

Parallel müssen sich Pendler ab kommenden Dienstag bundesweit auf Warnstreiks im Öffentlichen Nahverkehr einstellen. Verdi hatte am Freitag zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen, um bundesweite Tarifverhandlungen für die 87 000 Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr durchzusetzen.