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Neuer CDU-Chef wird nicht automatisch Kanzlerkandidat: Röttgen

Arne Delfs
·Lesedauer: 2 Min.

(Bloomberg) -- Norbert Röttgen, einer der drei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz, hat seine beiden Mitbewerber - Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und den früheren Fraktionschef Friedrich Merz - daran erinnert, dass der neue CDU-Vorsitzende nicht notwendigerweise auch Kanzlerkandidat wird.

“Das Amt des CDU-Vorsitzenden verstehe ich nicht als Instrument für ein anderes Amt”, sagte der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag am Mittwoch in einem Interview mit Bloomberg TV. Am Ende brauche die Union die “Bestaufstellung”, um die anstehende Bundestagswahl zu gewinnen, sagte der CDU-Politiker. Dieser Maßstab, “beurteilt in einem bestimmten Zeitpunkt mit Hinblick auf die Bundestagswahl”, gelte nicht nur für ihn selbst, sondern “der gilt für alle”, betonte Röttgen.

Derzeit liegt CSU-Chef Markus Söder bei der Frage einer möglichen Kanzlerkandidatur in Umfragen deutlich vor den drei CDU-Kandidaten für den Parteivorsitz. Dennoch hatte Merz vor kurzem eine Kandidatur Söders kategorisch ausgeschlossen. In den Jahren 1980 und 2002, bei den Kandidaturen von Franz-Josef Strauß und Edmund Stoiber, habe “sich die CDU nicht zugetraut”, dass “sie den Besseren hat”, sagte Merz vor zwei Wochen auf einer Veranstaltung der Jungen Union. Er fügte hinzu: “Diese Situation sehe ich für 2020 nicht”. Laschet hat bislang offen gelassen, ob er als CDU-Parteichef Söder die Kanzlerkandidatur überlassen würde.

Röttgen betonte dagegen, dass das Rennen um den CDU-Vorsitz weiter offen sei und dass er ebenfalls die Kanzlerkandidatur anstrebe. „Ich glaube, wir sind mittlerweile alle auf der gleichen Startposition“, so der CDU-Politiker. Im Falle seines Sieges auf dem CDU-Parteitag in Stuttgart am 4. Dezember traue er sich auch die Kanzlerschaft zu. “Ich will diese Kanzlerkandidatur, und ich traue sie mir zu, nach reichlicher und selbstkritischer Erforschung“, sagte Röttgen.

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