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Netflix: Aktie stürzt nach schwacher Wachstumsprognose ab

·Lesedauer: 5 Min.
Mit „Squid Game“ landete Netflix den größten Hit des Jahres 2021. Trotzdem ist die Firma bei ihrer Prognose vorsichtig.
Mit „Squid Game“ landete Netflix den größten Hit des Jahres 2021. Trotzdem ist die Firma bei ihrer Prognose vorsichtig.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Netflix hat am Donnerstag die Ergebnisse des vierten Quartals veröffentlicht. Obwohl der Streaming-Dienst höher als erwartete Gewinne verbuchte und auch den erwarteten Umsatz erreichte, stürzten die Aktien im nachbörslichen Handel um mehr als 20 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Juni 2020 ab. Grund war eine Verlangsamung des Abonnentenwachstums, nachdem Netflix den Druck der Konkurrenz zu spüren bekommt.

Der Gewinn pro Aktie betrug 1,33 US-Dollar gegenüber 82 Cent, die Analysten erwartet hatten. Die Erlöse beliefen sich – wie erwartet – auf 7,71 Milliarden Dollar. Netflix konnte global 8,28 Millionen neue Nutzer gewinnen, weniger als die 8,5 Millionen, die die kalifornische Firma im vierten Quartal 2020 anwerben konnte. Auch die Aussichten sind nicht rosig: So rechnet das Unternehmen mit nur 2,5 Millionen neuen Abonnenten im ersten Quartal 2022. Die Inhalte von Netflix sind aber nach wie vor sehr gefragt. Sechs der zehn meistgesuchten Sendungen weltweit waren 2021 auf Netflix zu sehen. Mit „Squid Game“ landete der Streaming-Dienst zudem den größten Hit des Jahres. [Mehr bei Handelsblatt, CNBC und CNBC]

Auf Gründerszene: Apfelstrudel oder doch lieber „Schwarzwald“-Marmelade? Bei Flink haben die Kunden jetzt die Auswahl. Mit seinen Produkten folgt Flink einem Trend, den wahrscheinlich auch bald andere Lieferdienste in Deutschland aufgreifen werden und der laut Experten ein wichtiger Schritt in Richtung Gewinnschwelle ist: Eigenmarken. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Peloton stellt die Produktion seiner vernetzten Fitnessprodukte vorübergehend ein, da die Verbrauchernachfrage nachlässt, wie der US-Sender CNBC berichtet. Das US-amerikanische Unternehmen versucht zudem, die Kosten zu kontrollieren, wie es in internen Dokumenten heißt, die CNBC vorliegen. Die Pause soll zwei Monate, von Februar bis März, andauern. Die Produktion des teureren Bike+ wurde bereits im Dezember eingestellt und soll noch bis Juni ausgesetzt bleiben. Die Nachfrage nach den vernetzten Fitnessgeräten ist aufgrund der Preissensibilität der Käufer und wegen verstärkten Wettbewerbs weltweit deutlich zurückgegangen. [Mehr bei CNBC]

Google hat laut eines Medienberichts ein Team, das an einem Mixed-Reality-Headset mit dem Codenamen „Project Iris“ arbeitet. Das Gerät befindet sich noch in einem frühen Entwicklungsstadium und Google hofft, es 2024 herauszubringen. Das Headset soll einen von Google entwickelten benutzerdefinierten Chip verwenden. Ein rund 300-köpfiges Team soll an dem Headset arbeiten, das als eigenständiges Gerät ohne externen Akku betrieben werden soll. Sowohl Meta Platforms als auch Apple arbeiten an ähnlichen Geräten. Metas Produkt soll voraussichtlich 2022 herauskommen, während Apple sein Headset aufgrund von Entwicklungsschwierigkeiten auf 2023 verschieben könnte. [Mehr bei The Verge]

Twitter will einigen Nutzern erlauben, nicht-fungible Token, sogenannte NFTs, als Profilbilder zu verwenden. Damit steigt der Kurznachrichtendienst in das Geschäft mit digitalen Waren ein, das im vergangenen Jahr explodiert ist. Die Funktion, die am Donnerstag startete, wird Nutzern des Blue-Abonnementdienstes von Twitter angeboten. Laut eines Berichts der „Financial Times“ arbeitet Meta (früher Facebook) an einem ähnlichen Plan für seine Plattformen. [Mehr bei Wall Street Journal, Techcrunch und Financial Times]

Andreessen Horowitz will laut der „Financial Times“ 4,5 Milliarden US-Dollar für zwei neue Krypto-Fonds einsammeln. Einer davon wäre der größte, der jemals für Krypto-Investitionen aufgebracht wurde. Die VC-Firma möchte bis zu 3,5 Milliarden Dollar für einen Krypto-Venture-Fonds und eine Milliarde Dollar für einen Fonds aufbringen, der für Seed-Investitionen in Krypto-Startups vorgesehen ist. Diese massiven Mittel spiegeln die wachsenden Investitionen von VC-Firmen in die Kryptoindustrie wider, die laut Pitchbook im Jahr 2021 mehr als 31 Milliarden Dollar an Risikokapital aufgebracht haben. [Mehr bei Financial Times und The Information]

Amazon plant, noch in diesem Jahr ein 30.000 Quadratmeter großes Einzelhandelsgeschäft im Großraum Los Angeles zu eröffnen. Dort will der E-Commerce-Händler Bekleidung, Schuhe und Accessoires verkaufen. Das physische Geschäft mit dem Namen „Amazon Style“ wird einem kleinen Kaufhaus ähneln, in dem Musterkleidungsstücke auf den Regalen neben QR-Codes ausgestellt sind. Diese können dann mit der Amazon Shopping-App gescannt werden, um die verfügbaren Größen, Farben und Kundenbewertungen anzuzeigen. Käufer können die App verwenden, um anzugeben, dass sie den Artikel in einer Umkleidekabine anprobieren möchten, oder ihn direkt an die Kasse schicken. [Mehr bei The Information]

Neuralink, das Brain-Chip-Startup von Elon Musk, bereitet den Start klinischer Studien am Menschen vor. Musk hat versprochen, dass die Technologie „jemandem mit einer Lähmung ermöglichen wird, ein Smartphone schneller mit dem Verstand zu benutzen als jemand mit dem Daumen“. Das Unternehmen aus dem Silicon Valley, das bereits erfolgreich Mikrochips für Künstliche Intelligenz in das Gehirn eines Affen und eines Schweins implantiert hat, stellt nun einen „Leiter für klinische Studien“ ein, um erste Tests an Menschen durchzuführen. [Mehr bei The Guardian]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Cherry Ventures kann sich damit rühmen, etlichen Startups mit Seed-Investments zum Einhorn-Status verholfen zu haben. Die nächsten 300 Millionen Euro sollen nun in Krypto- und Klima-Startups fließen. [Mehr bei Gründerszene]

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Einen schönen Freitag!

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